Ausschnitt aus dem Einführungs-Buch "Mein Leben mit Fridolin

SCSI - Festplatten und -Geräte einbauen      Stand:  9. September  2002

Das Einbauen von SCSI Festplatten und Geräten ist vergleichsweise einfach, sie brauchen nicht in das Setup eingetragen zu werden, bis zu 7 –mit neuen Adaptern bis zu 15- Festplatten oder andere Laufwerke und Geräte können an einen Adapter angeschlossen werden. Mehrere Adapter sind in einem Rechner möglich. Einzelheiten siehe Adapter. Es müssen jedoch einige Punkte beachtet werden.

SCSI- ID -Nummer.
SCSI Festplatten und Peripheriegeräte müssen fortlaufend (je Adapter) mit einer ID-Nummer. 0-7 versehen werden, die an der Hardware (Jumper, Regler an der Festplatte) oder durch die Software eingestellt werden muss.
Bei reinen SCSI Installationen trägt das Bootlaufwerk die ID-0, und die zweite Festplatte die ID-1. Diese beiden Angaben sind unbedingt einzuhalten, während die ID - Nummern für die weiteren Festplatten und Geräte beliebig gewählt werden können.
Sind andere Festplatten (IDE.), die im Setup eingetragen werden, im System enthalten, so kommen diese vor den SCSI - Laufwerken. Die erste SCSI - Festplatte erhält jedoch auch, wenn sie E oder F ist die ID 0.
Also z.B. Festplatte 0 (C:) AT - Festplatte, 2. Laufwerk SCSI (E:) jedoch ID 0.
Der Adapter selbst benötigt ebenfalls eine ID - Nummer. und erhält als erster Adapter die ID 7.

Einstellen der SCSI - ID - Nummer.
Bei neueren SCSI Geräten und Festplatten wird zum einstellen der SCSI - ID - Nummern 0-7 meist ein Block mit 3 Jumpern verwendet. Die Einstellmöglichkeit sieht oft (aber nicht immer) wie folgt aus. (Jumper A,B,C gesetzt = X ohne = 0)

SCSI-ID

0

1

2

3

4

5

6

7

A

0

X

0

X

0

X

0

X

B

0

0

X

X

0

0

X

X

C

0

0

0

0

X

X

X

X

Bei SCSI Nummern 0-15 werden Reihen mit bis zu 4 Jumpern verwendet das Schema sieht meist so aus: Jumper ABCD gesetzt=X ohne=0:

ID

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

A

0

X

0

X

0

X

0

X

0

X

0

X

0

X

0

X

B

0

0

X

X

0

0

X

X

0

0

X

X

0

0

X

X

C

0

0

0

0

X

X

X

X

0

0

0

0

X

X

X

X

D

0

0

0

0

0

0

0

0

X

X

X

X

X

X

X

X

Kabellänge:
SCSI 1 - Anschluss in Reihe an SCSI Kabel max. Länge 6m, Mindestabstand von Anschluss zu Anschluss 30 cm., üblicherweise wird 50adrigen Flachbandkabel verwendet.
Für SCSI 2 beträgt die maximale Längen 3 m, Abstand mindesten 10cm, für Fast und Ultra SCSI 3 m mit über 3 Geräten nur 1 ,5 Meter.
Das Ultra2-SCSI mit LVD( Low Voltage Differentional) erlaubt Kabellängen bis 12m.
Dabei werden jedoch die Kabellänge an den verschiedenen Anschlüssen, extern und intern, zusammen gezählt, zwei interne Anschlüsse jedoch nicht.

SCSI- Arten (Normen) und Eigenschaften:

SCSI-Art:

Geräte Anzahl:

Kabellänge:

Kabel-
Typ:

Datentrasferrate:

Bemerkung:

Asynchrones SCSI

8

6 m

50-polig

5 MB/s

SCSI 1, auch Narrow ScSI genannt

Fast SCSI

8

3 m

50-polig

10 MB/s

SCSI 2

Fast Wide SCSI

16

3 m

68-polig

20 MB/s

SCSI 2

Ultra SCSI

8/4

1,5/ 3 m

50-polig

20 MB/s

SCSI 3

Ultra Wide SCSI

8/4

1,5/ 3 m

68-polig

40 MB/s

SCSI 3

Ultra  2 SCSI

8

12 m

50-polig

40 MB/s

 

Ultra 2 Wide SCSI 

16

12 m

68-polig

80 MB/s

 

Ultra 3  SCSI

16

12m

68-polig

160 MB/s

Ultra 160 SCSI

Ultra 320 SCSI

16

12m

68-polig

320 MB/s

 

Ultra 320 SCSI

16

12m

68-polig

320 MB/s

 

Abschlusswiderstand
Der SCSI - Anschluss muss an beiden Seiten mit Abschlusswiderständen - Terminator- versehen werden. Die Geräte dazwischen dürfen keine Abschlusswiderstände besitzen. Da die meisten Geräte mit Abschlusswiderständen versehen sind, müssen diese entfernt oder abgeschaltet werden.
Heute benötigen fast alle SCSI Systeme aktive Terminierung. Ein Gerät mit Abschlusswiederständen am Ende führt leicht zu Problemen. Zu empfehlen ist ein Aktiver Abschluss Stecker, der (etwa 20.—Euro), im Computerfachhandel erhältlich ist und der an den letzten Steckanschluss des Kabels kommen sollte.

SCHEMA:
Adapter (mit Abschlusswiderstand)
Festplatte ID0 (ohne Abschlusswiderstand)
Festplatte ID1 (ohne Abschlusswiderstand)
CD-ROM ID2 (mit Abschlusswiderstand)
Oder
Extern: CD-ROM ID2 (mit Abschlusswiderstand)
Adapter (ohne Abschlusswiderstand)
Intern: Festplatte ID 0 (ohne Abschlusswiderstand)
Intern: Festplatte ID1 (mit Abschlusswiderstand)

Es hilft wenn man sich den SCSI Strang, wie eine Perlenkette vorstellt, sind an den beiden Enden keine Knoten (Anschlusswiderstand) so fallen die Perlen heraus, ist ein Konten in der Mitte so können die Perlen nicht verschoben werden.

Wichtige Hinweise alphabetisch sortiert

Adapter Bios kontrollieren:
Eine gute Möglichkeit zu kontrollieren, ob das Adapter Bios korrekt geladen wurde und wo es sich befindet bietet die mit DOS und WIINDOWS gelieferte MSD.EXE., Utilties , Memory Browser wählen und dort Option Rom auswählen und mit Enter bestätigen. Die Eintragungen werden angezeigt.

Aktive und passive Terminatoren.
Passive Terminatoren erkennt man sehr leicht an den, meist neun-poligen, in einer Reihe angeordneten, Widerständen, die meist nicht abgeschaltet werden können. Die nicht leicht erkennbare aktiven Terminatoren kann man vermuten, wenn eine Abschaltung per Schalter oder Jumper vorhanden ist. Es gibt Aktive Terminator Stecker ist ein Stecker nach dem letzten Gerät am Ende des Kabels angebracht werden muss. Erweiterungen sind einfacher, weil dann alle Geräte ohne Terminator verwendet werden können, solange der Abschlussstecker vor dem letzten Gerät sitzt.

Alleiniger Anschluss von CD-ROM-, CD-Brenner-, Mo- oder Streamer Laufwerken und Scannern.
Es empfiehlt sich unbedingt das Adapter - Bios auszuschalten und damit ca. 32 KB Speicher freizugeben. Ein Fast-SCSI-Adapter mit 10 MB/s Übertragungsrate ist dazu ideal geeignet.

Allgemeine Empfehlung für Windows 95/98, ME, 2000, XP, NT oder OS/2
Für diese Betriebssysteme gibt es Hardwarekompatibilitätslisten. Vor einem Adapterkauf sollten Sie diese Listen ansehen und nur einen Adapter wählen der dort verzeichnet ist. Anderenfalls müssen Sie mit unliebsamen Überraschungen rechnen. Mit einer bekannten Marke wie zum Beispiel Adaptec gehen Sie jedoch sehr sicher.

Booten:
Um von SCSI - Festplatten booten zu können, muss der Adapter ein eigenes Bios haben, dass die Festplatten 0 und 1 aktiviert. Für die nachfolgenden Platten sind zusätzlich Treiber erforderlich. Wird von IDE. Festplatten gebootet so sollte das Bios abgeschaltet werden. Bei machen Hauptplatinen ist das SCSI- Bios (meist NCR) auf der Hauptplatine enthalten.
Bei neueren Biosausführung kann auch wahlweise von verschiedenen Laufwerken und SCSI gebootet werden, damit dies reibungslos geschieht sind jedoch neuere SCSI Adapter und Festplatten erforderlich.

Booten von SCSI bei EIDE Platten im Rechner. Neuere Bios bieten die Möglichkeit unter "Boot Option" die Einstellung SCSI oder SCSI First. Damit dürfte bei geladenem SCSI Bios das Booten von SCSI Platten mit aktiver Primärer Partition kein Problem sein auch, wenn zusätzlich EIDE Festplatten vorhanden sind.
Einige SCSI-Host-Adapter bieten die Möglichkeit die Bootreihenfolge einzustellen. Es kann auch versucht werden die EIDE Laufwerke nicht im Bios einzutragen und erst später vom Betriebssystem erkennen zu lassen.
Für DOS gibt es Treiber (AnyDrive.sys) die das Booten von SCSI ermöglichen. Sind diese Möglichkeiten nicht vorhanden so kann meist ein MR Bios verwendet werden, dass das Booten von SCSI erlaubt, (http://www.unicore.com ca. € 80.--)

CD-ROM und Mo- Laufwerke anschließen:
CD-ROM Laufwerke laufen meist nicht mit der ID1 und ID0, es wird zusätzlich der Treiber MSCDEX von Microsoft benötigt. Ein zweiter Fast SCSI-Adapter nur für Externe Geräte kann leicht Kabelprobleme vermeiden

EIDE Festplatten und SCSI Festplatten mischen.
IIDE. und SCSI Festplatten können ohne Probleme gemischt verwendet werden. Allerdings kommen dann die IDE. Festplatten als 0 und 1 oder C: und D: vor den SCSI Platten, das Bios des Hostadapters darf in diesem Fall nicht verwendet werden.
Es gibt jedoch auch folgende Möglichkeiten SCSI Festplatten vor den IDE. Festplatten zu verwenden:.
1) IDE Festplatten werden nicht im BIOS eintragen und später per Treiber in das System eingebunden oder durch das Betriebssystem erkannt. Diese Möglichkeit bietet OS/2 . Es gibt Treiber für DOS wie " Anydrive".
2.) SCSI Hostadapter von WD unterstützen das SCSI Booten vor IDE.
3.) Spezielle Software wie MR BIOS, ein Shareware BIOS, verwenden,. die das SCSI Booten vor IIDE., unterstützt.
4.) Neuere Hauptplatinen unterstützen das wahlweise booten von IDE-, SCSI-Festplatten und CD-ROM

Fehler und Fehlermeldungen:

Adapter Bios meldet sich, der Rechner hängt
Meist Verkabelungsfehler, erst externes Kabel abziehen und Neustart, dann internes Kabel abziehen. Bleibt der Rechner auch ohne Kabel hängen ist das Rechner Bios gegebenenfalls auch das Adapterbios upzudaten.

Datenfehler bei schnellen Festplatten
Schnelle Festplatten ab 7200 Umdrehungen werden leicht zu heiß. Abhilfe durch leere Laufwerkschächte unter und über der Festplatte, zusätzlich können auf die Festplatte geklebte Kühler helfen. Am Günstigsten sind Festplattenrahmen mit eingebauten Ventilatoren (ca. € 30.--).

DOS Kompatibilitätsmodus für SCSI-Festplatten
Prüfen Sie: Ist der Hostadapter richtig in der Systemsteuerung, Gerätemanager eingetragen? Werden in der Config.Sys 16bit Treiber für SCSI geladen?

Fehler beim Lesen von Festplatte (Missing Operating System)
Adapter Hersteller verwenden Mappings, die nicht mit denen anderer Hersteller kompatibel sind .Festplatten, die mit einem Adapter eines Herstellers betrieben wurden müssen meist bei Verwendung eines Adapters eines anderen Herstellers, mit den neuen Adapter über das Bios formatiert werden. Dies hat dann leider einen totalen Datenverlust zur Folge.

Fehler beim Schreiben auf Festplatte
Kommt meist daher, dass die Festplatte schreibgeschützt ist, was über Jumper oder Schalter an der Festplatte eingestellt werden kann

Festplatten und Geräte werden nicht oder nicht alle gefunden
SCSI-ID überprüfen, Verkabelung überprüfen, Terminisierung überprüfen, Host-Adapter- Setup überprüfen falls SCAM eingestellt ist, abstellen (disabled), auch die ID 6 nicht zu verwenden kann nützlich sein.

Langsame Datenübertragung
Lässt darauf schließen, dass nicht die zum Adapter gehörigen Treiber verwendet wurden.

Plötzliche Fehlfunktionen
SCSI Systeme sind recht gutmütig und Funktionieren oft trotz Überschreitung der Lägen oder "billiger" Kabel und Stecker-Adapter einwandfrei, können jedoch plötzlich beim Auswechseln von Geräten oder keinen Änderungen zu Fehlern führen. Es ist daher gut die Spezifikationen beizubehalten und zu beachten.

"SCSI Bios not installed"
bedeutet, dass ein Adapter mit SCSI -Bios vorhanden ist, jedoch dass dieses keine Festplatten gefunden hat, die unterstützt werden können.

Große Festplatten
Werden große Festplatten nicht richtig erkannt, so ist meist ein Bios Update erforderlich. Bios vor August 1994 erkennen nur 528 MB, Bios vor Februar 1996 nur 2.1 GB und Bios vor Anfang 1998 nur 8.3 GB.

Iomega Jaz Laufwerke
können ein Problem sein weil die Adapter-Treiber ohne Rückfrage überschrieben werden. Vor der Installation sollten die Treiber unter C:\Windows\System\Iosubsys schreibgeschützt werden, was mit Alles Selektieren, Eigenschaften und einem Kreuzchen schnell und einfach zu erreichen ist.

Kabelenden
Auf keinen Fall sollten sie Kabelenden frei lassen. Das kann unerwartete Probleme bringen, währen in Kabelverlauf Anschlüsse frei bleiben können, müssen die Enden mit Geräten mit möglichst aktiven Terminatoren versehen sein. In vereinzelten Fällen, unter ungünstigen Bedingungen haben jedoch auch freie Anschlüsse im Kabelverlauf Probleme bereitet. Ideal sind daher genau der Konfiguration entsprechende Kabel, die als Sonderanfertigungen, mit genau abgestimmter Länge, erhältlich sind, aber auch relativ leicht selbst angefertigt werden können. Verwendet man den vorher empfohlenen Abschlusswiderstand, so können auch längere Kabel für spätere Erweiterungen verwendet werden an den Anschluss nach dem letzten belegten Anschluss kommt der Abschlusswiderstand. Darüber können dann weitere Anschlüsse frei bleiben.

Komplette Festplatten kopieren
Ist es erforderlich komplette Festplatten zu kopieren, so gibt es  Programme, die "Sektorweise" und damit alles, kopieren so zum Beispiel PowerquestDriveIimage und Norton Ghost.
Inzwischen können auch Partition aller Art verändert und neu angelegt werden ohne, dass ein Datenverlust erfolgt und ein neu einrichten und formatieren erforderlich ist. Das Programm von Poerquest "Partition Magic" muss allerdings gekauft werden. (ca.60.--€. 

Konfiguration:
Bei Verwendung des SCSI-Bios wird meist das Laden des Bios bei Booten angezeigt und das Bios Verwaltungsprogramm kann mit einer Tastenkombination ( z. Bsp. Alt+A) geladen werden. Die Einstellmöglichkeiten und Serviceprogramme sind selbst erklärend.
Bei Windows 95/98 und Windows NT brauchen keine Einträge in Autoexec.Bat und Config.Sys. Win95 oder NT-Treiber für den verwendeten Adapter müssen jedoch vorhanden sein oder installiert werden.
Achtung: Die Standard Win95/98 oder NT.4.x Version kennen noch nicht die neuesten Adapter-Versionen. Sie sollten dies bei neuen Adaptern prüfen und gegebenenfalls sich neue Treiber besorgen. (Treiber erhalten Sie auf den Internet-Seiten der Hersteller oder in CompuServe mit GO TREIBER)
Alle SCSI - Geräte müssen beim Starten des Computers bei der Peripherie Überprüfung betriebsbereit sein. Ist ein Gerät der SCSI - Kette nicht betriebsbereit, so werden alle dahinter liegenden oder alle Geräte nicht erkannt. Bei neuen, schnellen Rechnern kann es daher leicht zum Nichterkennen einer oder mehrerer Festplatten kommen. In diesem Falle sollte durch Bios-Einstellungen der Bootvorgang verlangsamt werden. Unter Umständen rühren auch Fehlermeldungen beim Start über fehlende oder beschädigte Dateien davon her, dass Festplatten nicht angelaufen sind.

Kompatibilität
Verständlicher Weise ist bei Adaptern und den anzuschließenden Geräten nur eine Abwärtskompatibilität gegeben. Neue Festplatten laufen an alten Adaptern nur in der Geschwindigkeit des vom Adapter verwirklichten Standard, dagegen können alte Festplatten an neue Adapter ohne Probleme angeschlossen werden, laufen aber dort natürlich nicht schneller. Bei SCSI-2 gilt dies jedoch nur eingeschränkt. Werden alte - nicht SCSI-2- Geräte an einen SCSI-2 Adapter angeschlossen, so wird SCSI-2 abgeschaltet und alle - SCSI-2 Geräte werden als UW Geräte langsamer betrieben

Mehrere Anschlüsse. (50 und 68 poolig)
Insbesondere Ultra-Wide Adapter werden oft mit einem Externen Anschluss (50polig) und zwei internen Anschlüssen (1x 50-polig und 1x 68-polig) geliefert. Von diesen Anschlüssen dürfen insgesamt nur 2 belegt werden, da sonst der SCSI-Bus T-förmig ist. Es kann sein, dass der einen offene Anschluss Probleme bereitet dann sollte er mit einen End-Adapter abgeschlossen werden.

PCI-Systeme
während bei ISA-Systemen mit dem Busmaster ein relativ schneller Transfer möglich ist, verlangsamt deren Einsatz PCI-Systeme erheblich. In PCI Systemen sollten daher keine ISA Adapter verwendet werden, ist dies nicht zu umgehen so sollte der Adapter unbedingt im PIO-Mode betrieben werden.

SCSI-Standards.
Diese Standards beschreiben nicht die Leistung sondern enthalten ein Paket von Definitionen.
SCSI , SCSI-2 und SCSI-3
SCSI-2 ist der nachfolge Standard zu SCSI, der jedoch voll zu SCSI kompatibel ist. SCSI-2 beschreibt die Schnittstellen und deren Eigenschaften wesentlich genauer und ermöglicht damit innerhalb des SCSI-2 Standard wesentlich höhere Leistungen. Im SCSI Standard sind diese Leistungserhöhungen nicht möglich, weshalb SCSI-2 Geräte zusammen mit SCSI- Geräten nur die SCSI- Leistung erbringen.SCSI-3 mit einer eindeutigeren Trennung der Schichten ist noch in Entwicklung.

Synchrone oder Asynchrone Übertragung?
Befinden sich Sender und Empfänger im Gleichtakt, so müssen nicht nach jeder Datenübertragung zusätzliche Synchronisationsinformation übertragen werden . Daher ist die synchrone Datenübertragung am SCSI Bus schneller als die asynchrone und üblich.

Sub ID´s
CDROM- Wechsler, RAID Hostadapter und andere Geräte, arbeiten mit Sub - IDs, den LUNs. Jede CD eines CDROM Wechslers bekommt eine eigene LUN und wird unter dieser angesprochen. Da bei SCSI pro ID bis zu 8 LUNs erlaubt sind, ist es theoretisch möglich bis zu 56 Geräte an den (8 bit-) SCSI Bus anzuschließen, was aber von den meisten Geräten nicht im vollem Umfang unterstützt wird.

Term-Power Leitung.
Die auf vielen Festplatten mit Jumper einzuschaltende Termpower sollte im allgemeinen ausgeschaltet und nur beim Hostadapter eingeschaltet sein. Bei sehr langen SCSI Kabeln, die voll belegt sind kann es jedoch günstig sein, wenn die beiden Kabelenden mit Endwiderständen und Termpower ausgerüstet sind. Bei älteren SCSI-1 Geräten, darf jedoch nur Termpower vom einer Seite, meist der Hostadapter, kommen.

Treiber
Wichtig ist die zum Adapter gehörigen Treiber zu laden. Der DOS-Treiber, muss falls er nicht von Treiber BIOS geladen wird, als zweiter Treiben nach HIMEN.SYS in Config.sys eingesetzt werden und darf meist nicht hochgeladen werden.
Bei mehr als 2 Festplatten bzw. für alle Festplatten nach D: muss ein zusätzlicher Treiber für jede Festplatte mit eingebunden werden. Für andere Peripherie z. Bsp. CD-ROM sind spezielle Treiber erforderlich.
Bitte beachten Sie, dass Treiber meist nicht kompatibel sind, also nur mit dem zugehörigen Adapter arbeiten. Bei einem Adapterwechsel müssen auch die Treiber gewechselt werden. Bei einem Adapterwechsel ist es möglich, dass die Festplatten nicht gelesen werden können und neu eingerichtet werden müssen. Daher immer vor einem Adapterwechsel eine komplette Sicherung durchführen.
Die Treiber von WIN95/98 sind oft nicht mehr auf dem neusten Stand, die mit dem Adapter gelieferten Treiber zu verwenden ist das Sicherste weil Treiber auch zu neu sein können, bei neue Adaptern lohnt sich das Laden von der Web-Seite des Herstellers.

Scanner
sind diese nicht beim booten eingeschaltet, so können sie meist nicht benutzt werden. Viele Installation Programme überschreiben Adapter-Treiber. Vor der Installation sollten die Treiber unter C:\Windows\System\Iosubsys und unter C:\Windows\System schreibgeschützt werden, was mit Alles Selektieren, Eigenschaften und einem Kreuzchen schnell und einfach zu erreichen ist.

Wechselfestplatten.
Wechselfestplatten sollten, damit sie als Wechselfestplatte erkannt werden eine ID-Nummer. ab 4 erhalten.

Zwei-Kanal Adapter
Es gibt relativ teuere SCSI_2 Adapter mit je einem 50-poligen , einem internen 68-poligen und einen externen 68-poligen Anschluss. Die einzelnen Anschlüsse sind von einander getrennt, so dass sich anbietet an den 50-poligen Anschluss nur alte Festplatten und an den 68-poligen nur SCSI-2 Festplatten anzuschließen. Allerdings kann dann der externe Anschluss nicht verwendet werden. Die ist aber über einen zweiten Fast SCSI-Adapter ohne Probleme möglich, der aber möglich PCI sein soll, bei ISA Adaptern muss das BIOS abgeschaltet sein.

Kontaktbelegung des 50 poligen SCSI- Kabel

1

Masse

2

DBO Datenbit 0

3

Masse

4

DB1 Datenbit 1

5

Masse

6

DB2 Datenbit 2

7

Masse

8

DB3 Datenbit 3

9

Masse

10

DB4 Datenbit 4

11

Masse

12

DB5 Datenbit 5

13

Masse

14

DB6 Datenbit 6

15

Masse

16

DB7 Datenbit 7

17

Masse

18

DBP Parity-Bit

19

Masse

20

Masse

21

Masse

22

Masse

23

Masse

24

Masse

25

Frei

26

Terminator Power

27

Masse

28

Masse

29

Masse

30

Masse

31

Masse

32

ATN Attention

33

Masse

34

Masse

35

Masse

36

BSY Bussy

37

Masse

38

ACK Acknowledge

39

Masse

40

RSt Reset

41

Masse

42

MSG Message

43

Masse

44

SEL Select

45

Masse

46

C/D Control / Data

47

Masse

48

REQ request

49

Masse

50

I/0 Input / Output

HILFE bei PROBLEMEN:
finden Sie im Internet unterhttp://www.pcilfe.org .  
An- Aus Schalten:
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Bios: Rechner Setup und Bios Einstellungen.Wie vorgehen, was ändern ?
Computer Einführung: Fridolin, ein Buch. Eine unterhaltsame Einführung in die PC-Anwendung einführt
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Windows XPinstallieren und Anwenden
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Windows Probleme beseitigen.  Insbesondere den schweren Ausnahmefehler.

Hilfe finden Sie aber auch in den Foren auf meiner Homepage.

ã 1997,1998, 1999, 2000, 2001, 2002,2003,2004,2005 Walter Scheffel. Die Weitergabe und Vervielfältigung darf nur vollständig ohne Änderungen und Ergänzungen erfolgen. Die Veröffentlichung im Internet, auf CD-ROM , in Mailboxen oder Foren und natürlich in Druckmedien, bedarf es meiner ausdrücklichen, schriftlichen Genehmigung im Einzelfall, die jedoch meist erteilt wird. Also bitte fragen.

Über Anregungen für die Ergänzung und Verbesserung freue ich mich, und danke allen, die es bereits getan haben.

 

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