Ausschnitt aus dem Buch "Mein Leben mit Fridolin" Online Version unter: Buch: Fridolin

Was ist Linux   Geändert am:  27  Februar  2006

Der Ausgangspunkt Unix:
Das Mehrbenutzer- und Multitasking- Betriebsystem wurde 1969  in den AT &T Bell Laboratorium  entwickelt. Das in C geschriebene System war insbesondere für Minicomputer Serversysteme zugeschnitten und war nicht von der Hardware Struktur  so abhängig wie die damaligen Konkurrenten. Von Unix gab es zahlreicher  Versionen  wie zum Beispiel AIX (von IBM adaptierte Version) A/UX (Apple Macintosh Version).

Die Gnu-Lizenz:
Die GNU-Bewegung entstand um die Anwendung von Unix durch frei verfügbare Software zu fordern und schaffte  die Voraussetzungen dafür durch die  General Public Lizenz  die  die Voraussetzungen für de Open Source Software erst schaffte. Im wesentlichen legte dieses Lizenz fest, dass nur der Vertrieb und der Support berechnet werden darf und dem Käufer das Recht eingeräumt werden muss den Code zu modifizieren und es unter dem gleichen Recht weiter zu vertreiben.  Es gab damals bereits unter GPL  eine C-Compiler, der wohl das erste auf Linux übertragene Produkt wurde, dass dann die Übernahme vieler anderer Programme ermöglichten.

Die Organisation: http://www.gnu.org/home.de.html

Der Text: http://www.gnu.de/gpl-ger.html

Linus Torvalds und Linux
Linus Torwalds  entwickelte als finnischer Student aus der Unix System V Rlease 3  für PCs mit Microprocesor 80386 den ersten Linux Kernel. Ein Kernel enthält die Grundfunktionen eines Betriebssystems für Speicher, Dateien und periphere Geräte.
Am 17. September 1991 stellte er dann Linux 0.01 auf einem öffentlichen FTP-Server zum Download zur Verfügung. Der Quellcode  umfasste 241 KByte.
Am 9. Juli 1996 veröffentlichte Linus Torvalds den Linux-Kernel 2.0. . Am selben Tag wurde Tux, der Pinguin, zum offiziellen Logo für Linux.
Mit Hilfe der GNU-Bewegung entstand dann unter seiner Führung die Linux-Community Die sich in viele verschiedene Entwicklergruppen  für Linux. Linux-Software und andere Open Source Produkte wie Mozilla und  Openoffice  aufteilt. Alle gehen dabei von der GNU-Lizenz aus und stehen über das Internet in lockerer Verbindung. Ein großer Teil verdient den Lebensunterhalt in Software-Firmen oder wird von diesen gesponsert.

Interviews mit Linus Torvalds:  http://www.linuxfocus.org/Deutsch/March1998/article27.html
  und    http://www.tecchannel.de/betriebssysteme/551/

Die Distributionen;
Die Distributionen haben die meiste Arbeit zu Verbreitung von Linux geleistet. Sie stellen aus der frei verfügbaren Linux-Software die Distributionen zusammen und führen Anpassungen durch. Für die Bereitstellung, die Verpackung und die Handbücher so wie für den Service für registrierte Benutzer berechnen sie Gebühren.
Heute gibt es nicht nur unterschiedliche Distributer sonder auch bei Ihnen unterschiedliche Distributionen zum Beispiel für Server und, für Desktop.
Allerdings toben unter den Anwendern wahre Glaubenskriege, die fernab einer sachlichen Diskussion ihre Distribution für die einzig richtige halten.

Allgemeiner Überblick:
Englische Webseite die auch alle deutschen Distributionen anzeigt: http://www.linux.org/dist/
60 Linux Distributionen im Überblick (auch eingestellte): http://www.tecchannel.de/betriebssysteme/768/
Die aktuellen Linux-Distributionen (engl.) http://distrowatch.com/
Welche Distribution ist die Richtige? http://xob.wuer.de/Comp/distributionen.html

Die wichtigsten Distributionen:
Suse http://www.suse.de/de/
der deutsche Distributer wurde von Novell übernommen.
SUSE aus dem Internet:   http://portal.suse.de/sdb/de/1998/01/lmuelle_suselinux_internet.html 

RedHat  http://www.redhat.de/

Fedora  Linux
Die RedHat Version für Privat-Anwender: http://fedora.redhat.com/

Mandrakelinux:  http://www.mandrakelinux.com/de/

Debian: http://www.debian.org/index.de.html

Knoppix:  http://www.knopper.net/knoppix/
Eine von CD-ROM startende Distribution. Ideal zum testen, arbeiten und anonym surfen.

Vector-Linux:  http://www.vectorlinux.com
Eine englische Distribution mit deutscher Tastatur-Unterstüzung, die sehr wenig Platz und Ressourcen erfordert.

Gentoo Linux:   http://www.gentoo.org/
Nach laden einer kleine ISO-Datei wird die Distribution aus dem Internet nachgeladen. (engl.)

Slackware Linux:  http://www.slackware.com/
Ein Profi-Projekt, frei konfigurierbar (engl.)

Ubunto Linux: http://www.ubuntu.com/download
Eine Distribution, die es auch in verschieden Abwandlungen gibt.

Distributionen laden oder beziehen.
Ditributionen kann man bei den angegebenen Adressen als  Datei  laden und auf CD-ROM oder DVD brennen. Das Laden dauert aber meist Stunden. Gegen relativ geringe Gebühren können die CDs oder DVDs  bei den nachfolgenden Adressen bestellt werden und werden nach meiner Erfahrung schnell geliefert.
http://www.liniso.de/    und   http://iso-top.info/    und  http://www.LinuxISOs.de/catalog

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Über  Hinweise  für die Ergänzung und Verbesserung freue ich mich, und danke allen, die es bereits getan haben.

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ã2004, 2005, 2006  Walter Scheffel. Die Weitergabe und Vervielfältigung darf nur vollständig ohne Änderungen und Ergänzungen erfolgen. Die Veröffentlichung im Internet, auf CD-ROM , in Mailboxen oder Foren und natürlich in Druckmedien, bedarf es meiner ausdrücklichen, schriftlichen Genehmigung im Einzelfall, die jedoch meist erteilt wird. Also bitte fragen.

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