Der wichtigste Grundsatz ist: Umsichtig auf Sicherheit zu achten und alle notwendigen Voraussetzungen zu einem aktiven Virenschutz zu treffen.
Dazu gehören:
Dazu ist notwendig:
Virenprüfung durch Programme und Bios
Anti-Viren-Programme durchsuchen einzelne Dateien, Verzeichnisse, Festplatten oder den ganzen Rechner nach Viren in allen oder ausgewählten Dateiarten.
Um nach einem bestimmten Virus schnell und einfach suchen zu können, verwendet ein
Anti-Viren-Programme einen sog. Suchstring.
Das ist nichts anderes als eine eindeutige Zeichenfolge
innerhalb des Virus, zwischen ca. 25 und 100 Bytes lang. Man könnte dies mit
einem Fingerabdruck beim Menschen vergleichen. Wird dieser Suchstring in einer
Datei erkannt, ist auch der Virus vorhanden. Leider kann es ab und zu bei der
riesigen Menge an Daten und Programmen vorkommen, dass der gleiche Suchstring
auch in sauberem Code oder Daten gefunden wird.
Durch die großen Anzahl der bekannter Viren (2002 waren es über 45.000)
ergibt sich auch relativ große Speicherbedarf von
Anti-Viren-Programmen , für die alle diese
Suchstrings zusammen mit dem Programmcode und weiteren Daten im Speicher
gehalten werden müssen. Um nach so vielen Zeichenketten gleichzeitig schnell
und zuverlässig suchen zu können, werden Verfahren verwendet,
die eine hohe Suchgeschwindigkeit
ermöglichen.
Algorihytmischer Ansatz. Der algorithmische Ansatz versucht für
polymorphe Virus
typische Aktionen im Programmcode einer Datei zu finden, was aber oft mit
hohem Aufwand verbunden ist und die Suchgeschwindigkeit verringert .
Eine anderen Ansatz zur Beseitigung ist GDE Das Anti-Viren-Programm
simuliert die Ausführung des Virus und zwar solange bis er sich selber wieder in seine Urform gebracht
hat und er erkannt werden kann. Diese Verfahren erfordert hohe
Prozessorleistung und längere Durchführungszeiten.
Makroviren werden nach einer anderem Methode gesucht. Es ist notwendig
die interne Struktur des Dokuments zu lesen und die internen Befehle mit Mustern
von bösartigem Code verglichen. Voraussetzung hierfür ist, dass die
internen Formate der Dateien bekannt sind, was nicht immer der Fall ist. Die
dann erforderliche Analyse erhöht dann den Erstellungsaufwand.
Heuristische Methoden wollen unbekannte Viren
entdecken. Das Anti-Viren-Programm versucht im Programm- oder Makrocode
virentypische Merkmale aufzufinden, was nicht einfach ist und auch zu Fehlinterpretationen
führen kann.
Antivirensoftware
verwendet einzelne oder mehrere diese Verfahren, kann aber nie alle Viren
erkennen und schon gar nicht die neuen und unbekannten. Darum ist
das ständige Update der
Antiviren-Software notwendig um so auch die neusten und meist sehr aktiven Viren
zu erkennen und zu finden.
Die Bios -Routine. Das Bios Setup
verfügt meist über eine Routine "Virus Warning" die mit "enabled"
eingeschaltet und "disabled" ausgeschaltet wird. Diese
überwacht den Bootsektor und zeigt eine Warnmeldung sobald ein Programm
darauf zugreift. Da der Bootsektor ein beliebter Angriffspunkt für bestimmte
Viren darstellt, kann dies einen zusätzlichen Schutz darstellen, Man muss
sich jedoch bewusst sein, dass die Fehlermeldung nicht unbedingt bedeutet, dass
ein Virus vorhanden ist, weil auch Programme berechtigter Weise auf den
Bootsektor zugreifen und die nicht Fehlermeldung nicht bedeutet, dass
keine Virus vorhanden ist, weil nur ein kleiner Aktivitätsabschnitt bestimmter
Viren, überwacht wird.
Wie man eine Virenschutz CD-ROM herstellt:
Zunächst
ist die Voraussetzung für das Starten eines PC von einer CD-ROM , dass das Bios
des Rechners dies unterstützt, bei SCSI-Rechnern muss auch das SCSI-Bios dies
tun.
Weiter ist zu beachten, das Betriebssysteme wie
Windows 95/98/ME und Windows NT/2000 nicht von CD-ROM direkt gestartet werden
können weil sie während des Startens auf Das Medium schreiben von dem gebotet
wird, was bei der CD-Rom nicht möglich ist. Daher muss als Betriebssystem
vorzugsweise DOS verwendet werden.
Eine Bootbare (Bootable) CD-ROM besteht aus einer Bootable-Partition und einer ISO-9660-Partition. In der Bootable-Partition müssen auch die CD-ROM-Treiber und MSCDEX geladen werden um nach dem Booten den Zugriff auf die ISO-9660-Partition zu ermöglichen.
Schließlich ist zur Erstellung eine Bootbaren CD-ROM ein Programm wie WinOnCD ab 3.6 erforderlich, dass die Erstellung von einer Bootable-CD ermöglicht. Die Erstellung ist nur von einer Bootbaren Diskette oder Festplatte beziehungsweise deren Image-Datei möglich. Sinnvoll ist es dazu eine Boot-Diskette ab Win98 mit CD-ROM Unterstützung zu wählen. Bei den CD-ROM -Erstellungs-Software ist bei den Einstellungen zu berücksichtigen, dass die Zieladresse oder Speicheradresse für Intel-PCs 07C0 sein muss. Unter "Sektoren zu laden" wird angegeben wie viele Sektoren geladen werden müssen bevor gebootet wird. Für Intel-PCs ist der Wert 1. Emulation, legt fest ob die CD wie eine Diskette A: oder Festplatte C: behandelt wird, bei der vorgeschlagenen Verwendung einer Bootdiskette ist natürlich Diskette zu wählen.
Nach der Erstellung der Bootable-Partition, die nur sichtbar ist, wenn von der CD-ROM gestartet wird, wird dann eine ISO-9660-Partition für den Rest der Festplatte eingerichtet. Falls man die spätere Fertigstellung vorsieht sollte dort auf jeden Fall ein Text wie:" Dies ist eine Boot-CD-ROM" gespeichert werden, weil man beim Betrachten der CD, wie gesagt, die Boot-Partition nicht sieht.
Zur Fertigstellung werden nun Programme zur Datenrettung und natürlich ein DOS Virenprüf-Programm auf der CD-ROM gespeichert. Um Sicherzustellen, dass bei einem Notfall, auch die neusten Virendefinitionen verwendet werden können, sollte das Programm möglichst so eingestellt werden, dass es diese von Festplatte lädt, wo sie ergänzt werden können . Eine Alternative wäre nicht abgeschlossene Kopien zu erstellen und im Notfall ein aktuelles Programm auf diese zu übertragen.
Anwahl-Überwachung
Eine neue
finanzielle Gefahr entsteht durch das einschmuggeln von Wählern "Dialer",
die die Internt-Anwahl übernehmen und dazu über die 0190 oder andere
Gebührenträchtige Anwahlen gehen. Der Rekord liegt zur Zeit bei 900 Euro für
einen Anruf, der mit der Telfonrechnung berechnet wird. Eine Möglichkeit
ist die Anwahlen 01900 und 0900 durch den Telefon-Anbieter sperren zu
lassen oder diese Anwahlen im Rechner durch entsprechende
Programme zu unterbinden und auch die Anwahl zu kontrollieren. In diesem
Zusammenhang ist " E-Mail mit Anhang kritisch betrachten"
ebenfalls wichtig.
Geladene und gekaufte Programme archivieren.
Bei
einer Virenverseuchung werden meist Programmdateien dadurch verändert, dass
Viren Bestandteil des Programm-Codes werden. Antiviren-Programme können zwar
meist den Virencode aus dem Programm entfernen, jedoch ist es selten, dass das
Programm dadurch nicht geschädigt wird. Die Alternative, die Datei zu löschen
sollte daher möglichst gewählt werden, was aber zugleich heißt, dass
die Datei ersetzt werden muss. Schon aus diesem Grund aber auch aus anderen
Gründen, Festplattenfehlern, sollte man alle installierten Programme,
Updates und Treiber archivieren.
Da heutigen Tages viele dieser Dateien aus dem Internet kommen, sollten man
diese in ein Verzeichnis "Neue Programme" mit Unterverzeichnissen, die
das Auffinden erleichtern, sofort noch der Installation verschieben. Die
Festplatte entlastet man durch regelmäßiges Verschieben den Inhaltes auf
CD-ROM. Dass man darüber hinaus die gekauften Programmversionen auf Diskette
oder CD-ROM aufhebt dürfte selbstverständlich sein.
E-Mail mit Anhang kritisch betrachten.
Eine
nie gekannte Ausbreitung haben Viren durch E-Mail gefunden, da die vom
Empfänger neugierig und bedenkenlos angeklickten Virenprogramme, nicht nur
Schaden anrichten, sonder sich zugleich an alle beim Empfänger gespeicherten
E-Mail Adresse versenden. So ist durch Leichtsinn schon mancher E-Mail
Empfänger ungewollt zum aktiven Verbreiter von gefährliche Viren geworden.
Datei-Anhänge, die nicht als ZIP-Datei gepackt sind, also ausführbare Dateiein (EXE, COM), Musik - oder Filmdateien (GIF, AVI, MP3 usw.) und Worddateien (DOC, DOT) sind absolut kritisch zu betrachten. Sind sie als ZIP-Datei gepackt, ist das ersten wegen der geringeren Ladezeit höflich und zu dem prüfen Anti-Virus-Programme die Dateien in der ZIP-Datei, ohne dass diese, vor dem auspacken, Schaden anrichten können. Kommen ungepackte Dateien von einem unbekannten Empfänger so empfehle ich die gesamte E-Mail ungelesen zu löschen, habe Dateien zwei Endungen wie "muster.zip.gif" dann sind es mit fast absoluter Sicherheit Viren.
Darum sollte Jeder die folgenden Ratschläge unbedingt beachten:
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© 2002,2003,2004 Walter Scheffel