Ausschnitt aus dem Buch "Mein Leben mit Fridolin" Online Version unter: Buch: Fridolin

Computer Umbauanleitung:
Main Board und Geräte auswechseln.      Geändert am 17.02. 2003

Einleitung
Die Computer Umbauanleitung von der Hauptplatine ausgehend, ist zugleich auch eine Anleitung für den Rechner Selbstbau. Es fehlt die Auswahl der Bestandteile, weshalb dies hier kurz behandelt werden soll. Wichtig ist einen erfahrenen, freundlichen Computerhändler auszusuchen und vorher zu wissen, was der neue Rechner leisten soll. Ausgehend vom Prozessor wählt man Hauptplatine und Speicher, gibt sich bei der Gehäuse-Auswahl Mühe, und wählt nach der Auswahl des Betriebsystems und der Anwendungen, die Peripherie und Karten aus. Ob sich der Umbau oder Selbstbau lohnt wird in einer anderen Datei besprochen.

Eine gute bebilderte Beschreibung gibt es hierhttp://www.pctip.ch/library/pdf/02/11/1174bast.pdf 

Welche Mainboard-Typen gibt es
Bei Hauptplatinen für 286,386 Prozessoren war es leicht ISA Slots und ab 386 30 PIN SIMM oder Sipp und AT oder Baby Format, dann mit dem 486er wurde die Vielfalt groß ISA, EISA, VL und PCI Bus oder auch gemischt, 30 PIN oder 72 PIN PS/2 Simm.
Bei Pentium Prozessoren und Platinen war es zunächst auch leicht, man musste nur darauf achten welche Prozessorgeschwindigkeit möglich war, und natürlich die Ausstattung.
Nun wird es aber wieder schwerer: Die Ausführungsunterschiede werden durch die Chipsätze gekennzeichnet. Am besten informieren Sie sich über die Chipsätze und was sie unterstützen.

ATX ist eine neues Platinen-Format: kleiner und anderer Aufbau (Prozessor und SIMM sitzen außerhalb der Slots und können diese deshalb nicht blockieren). Für diese Boards wird ein spezielles Gehäuse mit einem speziellen Netzteil benötigt. (verpolungssichere Stecker und zusätzlich 3,3 V.).

Inzwischen ist alles sehr viel komplizierter geworden und es gibt 11 unterschiedliche Sockel in 3 Hauptformen dem Sockel 7, dem Sockel 370 und Sockel oder Slot I, die sich wiederum in Intel und AMD und weitern Details unterscheiden. Eine gewisse Freizügigkeit bietet vor allem Slot 1, weil es hierfür, begünstigt durch die Größe mehrer Adapter gibt. Es gibt aber auch bereits Mainboards mit Slot 1 und Sockel 370, die so eine größere Flexibilität´ ermöglichen. Bedingt durch die Chip-Unterschiede zwischen Athlon und Pentium ist es zusätzlich schwieriger oder unmöglich zwischen beiden Herstellern zu wechseln. Adapter können helfen, stellen aber immer eine zusätzliche Fehlerquelle dar, besser ist man kommt ohne aus. Ganz generell kann man sagen, dass man durch die Hauptplatine auf den Prozessor-Hersteller festgelegt ist und bis zu welcher Leistungsklasse seine Prozessoren verwendet werden können. Die Entscheidung für Prozessor und Meinbord muss daher gemeinsam erfolgen. Aber auch Speichertyp und Größe  werden durch das Mainbord bestimmt und muss ebenfalls zu Prozessor passen.

Fast immer sind serielle und parallel Schnittstelle "on Board". Für die Festplatten und andere Datenträger  können 2 EIDE oder eine SCSI Schnittstelle auf der Hauptplatine befinden, die durch 2 Raid- Anschlüsse und Serial ATA ergänzt sein können. Für den Speicher  sind 2  oder 4 Leisten für SDRAM  vorhanden, in Handbuch für die Hauptplatine  steht welcher  Speicher Typ in welchen Größen verwendet werden kann. Für Karten stehen 3 bis 6 PCI Slots und/oder 0- 4 ISA Slots  sowie  der  AGP Slot für die Grafikkarte und unter umständen ein kleiner AMR Slot für eine AMR -Modem -Karte. zur Verfügung. Weitere Schnittstellen wie   2-4  USB-Anschlüsse  USB 1 oder USB 2 und r Firewire oder  Bluetooth. Funkverbindungen können vorhanden sein.

Integrierte Platinen mit Grafik - und oder Soundchip sparen Geld und verringern die Flexibilität, Es ist verständlich, dass diese integrierten Lösungen von mittlerer Qualität sind und für höhere Ansprüche nicht ausreichen. Das spätere Ersetzen durch eine Sound- oder Grafikkarte kann Probleme bereiten ist jedoch meist durch das abschalten der Internen Geräte im Bios leicht möglich.

Bevor Sie beginnen:
Statische Aufladung kann die Hauptplatine, Karten und Speicherbausteine beschädigen. Fassen Sie daher bevor Sie beginnen an geerdetes Metall, Heizung, Computergehäuse usw. vermeiden Sie während des Arbeitens statische Aufladung durch Teppich- oder Kunststoffböden , leichtes befeuchten der Böden hilft, wenn statische Aufladungen zum Problem werden.

Die Vorbereitung (keinesfalls vergessen!! )
Rufen Sie beim Start des Rechners das SETUP auf und notieren Sie alle Einträge für Festplatten und Disketten.

Wie Sie den Computer öffnen
 Fast immer sind an der Rückseite (außen) 3 bis 5 Kreuzschlitz- Schrauben. Nach dem Entfernen der Schrauben, können Sie (meist nach hinten, oben) die Gehäuseverkleidung abziehen.

Wenn Sie die Abdeckung abziehen: 
So sehen Sie sich die Kabel an, die von der Hauptplatine zum Gehäuse gehen, wenn die kleinen Stecker nicht beschriftet sind, so hilft es Ihnen später, wenn Sie diese jetzt beschriften. Kleine Stückchen von einem selbstklebenden Etikett verwenden. Einzeln ansehen, abziehen, beschriften. Wichtig ist auch wie herum die Stecker sich einstecken lassen, meist sind Markierungen oder Merkmale vorhanden, sich diese genau anzusehen und zu merken, hilft später Probleme zu vermeiden.

Die angeschlossenen Geräte
Wie Festplatten, CD-ROM usw. sind einmal mit der Hauptplatine oder einer Karte und mit meist rot, gelb, schwarzen Kabeln mit Stecker mit dem Netzteil zur Stromversorgung verbunden. Reichen diese Stromanschlüsse nicht aus, so gibt es beim Computerhändler  T-Anschlusskabel mit denen eine beliebige Erweiterung und Verlängerung möglich ist. Beim Abziehen der Verbindungen zur Hauptplatine oder Karten ist darauf zu achten ob die Stecker mit einer "Nase" versehen sind die nur ein richtiges Einstecken ermöglichen. Ist dies nicht der Fall, so ist ein Kennzeichen der Anschlüsse mit zum Beispiel "oben " wichtig. Eine Faustregel: Die Kabelseite mit der meist roten Farbkennzeichnung, zeigt meist zum Stromanschluss. 

Nun kommen die Karten an die Reihe.
Ein falsches Anschließen von Kabeln kann später zur Zerstörung von Bauteilen führen. Also wieder die selbstklebenden Etiketten, bzw. kleine Teile davon verwenden um die Kabelsteckerseite dort zu kennzeichnen wo oben bzw. vorne ist. Leider ist es bei den meisten Karten möglich die Stecker in verschiedenen Richtungen aufzustecken. Ein sorgfältiger Ausbau mit Kennzeichnung vermeidet später Probleme. 

Die Hauptplatine herausnehmen:
Sie ist mit ein oder zwei Schrauben am Gehäuse und mit Abstandshaltern in den Führungsnuten des Gehäuses befestigt. Bei neueren Rechnern sind nur noch Schrauben vorhanden. Schrauben herausdrehen, die Hauptplatine vorsichtig nach hinten schieben und nach oben abnehmen. Leicht übersieht man eine Schraube, also keinesfalls Gewalt anwenden.
sind Abstandshalter vorhanden so verwenden Sie am besten einen kleine Flachzange und drücken die oben sichtbaren Enden der Abstandhalter damit zusammen und ziehen sie gleichzeitig nach unten ab.

Die Müllfrage:
Die Hauptplatine und ev. überzählige Karten gehören nicht in die Mülltonne. Als Sondermüll abgeben oder zunächst aufbewahren. Oft gibt es auch die Möglichkeit diese auf Computer Floh-Märkten zu verkaufen oder in Internet-Versteigerungen anzubieten.

Nun das neue Board:
Halten Sie es zunächst über das Gehäuse um zu sehen welche Löcher für Schrauben und Abstandhalter mit dem Gehäuse übereinstimmen. Gegebenenfalls müssen Sie die Muttern versetzen, mit einem Steckschlüssel können diese gelöst und wieder eingeschraubt werden.
Die Abstandhalter, wenn vorgesehen, in die richtigen Löscher einstecken.
Sorgfältig prüfen ob nicht ev. Gefahr besteht, dass die Hauptplatine irgendwo auf dem Gehäuse aufliegt ( das ist bei älteren Gehäusen möglich) . Diese Stellen sicherheitshalber mit Isolierband abkleben.
Die neuen ATX-Boards werden nur noch mit in das Gehäuse einzuschraubenden Muttern und Schrauben befestigt. Ich habe mir folgende Arbeitsweise angewöhnt. Ich schneide mit eine dünne Pappe, die man meist aus der Hauptplatinen Verpackung gewinnen kann, auf die Größe der Hauptplatine und markiere dann die Schrauben-Löscher der Hauptplatine auf der Pappe. Nach ausscheiden der Löscher mit einer Lochzange, lege ich die Pappe in das Gehäuse und schraube die Mutterstifte ein. Die Pappe kann als Isolierung unter der Hauptplatine bleiben.

Das Board Vorbereiten:
Legen Sie das neue Board auf eine glatte , sich nicht statisch aufladende Fläche, ev. die Tüte verwenden in der die Platine steckte. Prüfen Sie ob sich die Karten ohne Probleme einstecken lassen und entfernen Sie die Karten wieder.
Prüfen Sie anhand das Handbuches die Jumper - Einstellung. ev. mit dem alten Board und dem Handbuch vergleichen. Da jeder Hersteller andere Anordnungen und Bezeichnungen wählt , sind hier leider keine allgemein gültigen Aussagen zu machen.
Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie mit dem Mainboard ein Handbuch (fast immer englisch) erhalten und eine Diskette oder CD-ROM, die sie später für das Bios- Update brachen.

Den Speicher bestücken:
Das Handbuch ist auch wichtig um den Speicher richtig zu bestücken.. Welche Bestückung möglich ist und in welcher Anordnung, ist nur dem Handbuch zu entnehmen. Es gibt Boards die gemischte Bestückung akzeptieren, diese sind aber die Ausnahme. Als Regel kann man davon ausgehen, dass weitgehend gleiche Speicherbausteine verwendet werden sollten und möglichst Markenware vom gleichen Hersteller. Billiger NoName Speicher wird in den meisten Fällen wesentlich teurer kommen.

Alte 30 Pin  SIMM(9.7 cm. lang)
Es werden überwiegend SIMM verwendet, seltener SIPP und nur auf älteren Board DRAM. Bei älteren Boards kann es sein, dass diese die neueren 1MB SIMM mit 3 Speicherbausteinen nicht akzeptieren und die 1 MB SIMM mit 9 Speicherbausteinen verlangen.
Im Allgemeine gelten jedoch folgende Regel: Die meist 8 Steckplätze sind in 2x4er Gruppen unterteilt. Gruppe 0 und Gruppe 1. Bis 4MB wird meist nur die Gruppe 0 belegt ab 4MB die Gruppen 0 und 1 gleichmäßig.

Die PS/2 SIMM 72 Pin (10,7 cm. lang)
Hier sind meist 2 Gruppen mit je 2 Slots auf der Hauptplatine. Meist muss mindestens die erste Gruppe mit 2 gleichen SIMM bestückt werden.  besser als 4x 4MB. und 2X 16 MB beser als 2X8MB.Sie sollten auch SIMM mit Parity (36Bit) verwenden, sie werden zwar nicht für den Pentium, aber für den Pentium II Prozessor notwendig.
Die SIMM werden eingesetzt in dem man sie schräg in die untere Kontaktrille einsetzt und dann nach vorne in die federnde Halterung klappt. Zum Entnehmen öffnet man die Arretierung durch einen leichten Druck auf die Nasen der Halterung und klappt das SIMM mit leichtem Druck heraus. Keine Gewalt anwenden, es muss leicht und einfach gehen.

Dimms, 168 Pin und 184 Pin (13,3 cm. lang)
Der Standard für alle Pentium, Athlon Boards. Mit diesen muss nur noch ein Slot bestückt sein, bei der Belegung von mehreren Slot können unterschiedliche Kapazitäten, aber es muss immer der gleiche Typ verwendet werden. Das SDRAM  haben eine Typische Zugriffszeit von 8 bis 15 ns. Es wird ein Systemtack bis 100 MHz (PC100) bis 133 MHz (PC133)  und bis 266 MHZ (PC266) unterschieden. Die Kapazitäten betragen 64MB, 128 MB, 256MB und 512MB. Nach einem Test der Zeitschrift c´t sollte unbedingt Marken RAM gekauft werden. Zur Zeit sind  Dimms mit 256MB am preisgünstigsten.

Weitere Speicher-Überlegungen bei PS/2 SIMM
Ihre alten 30-poligen SIMM können Sie mit Adaptern weiter verwenden. Sie machen so aus 8x 1 MB 30poligen SIMM 2x 4MB 72polige SIMM. Allerdings ist die Qualität der Adapter sehr unterschiedlich. Vereinbaren Sie Rückgaberecht. Ihre alten SIMM haben 80 ns oder 70ns und sind damit nur bei Pentium 75 ohne Probleme einsetzbar. 
Für Pentium 1+2 Prozessoren gilt folgendes.
Pentium 75, 90, 120 können RAM 70ns verwenden,
Pentium 100, 133, 166, 200 brauchen unbedingt 60 ns RAM
Pentium Pro , MMX und Pentium II können meist (auch nur) Dimm verwenden und brachen EDO 60, besser 50 ns RAM. Es wird also oft besser sein, die 30poligen SIMM mit Verlust zu verkaufen.

Marken RAM oder billiger NoName Speicher.
Test der Zeitschrift c´t haben ergeben, dass ein relativ großer Prozentsatz von "NoName-Speicher" fehlerhaft ist, es kann jedoch sein, dass diese Fehler nicht sofort bemerkt werden, sondern erst im laufenden Betrieb zu  nicht zu definierenden Fehlern führen. Ich rate daher dringend den etwas teueren Marken Speicher  zu verwenden.

Das neue Board einsetzen (alte Ausführung mit Abstandhaltern):
Nun wird das neue Board in das Gehäuse gelegt, zum Befestigen der Abstandhalter etwas nach vorne geschoben, dabei prüfen, dass kein Abstandhalter "geklemmt" wird,. Die richtige Position ist erreicht, wenn die Muttern unter den Löchern für die Schrauben liegen und der Tastatur - Anschluss der Platine mittig vor der entsprechenden Öffnung des Gehäuses liegt.
Die Platine nun mit den  Schrauben befestigen.
Die Verbindung zum Netzteil herstellen.
Das neue Board einsetzen (neue Ausführung mit Abstandsbolzen und Schrauben):
Das Mainbord ist mit 8 bis 12 Löchern für die Schrauben versehen und das Gehäuse enthalt eine wesentlich größeren Anzahl von Bohrrungen in die die kleine Abstandbolzen eingeschraubt werden können. Folgende Arbeitsweise hat sich bewährt:  Eine dünnere Pappe von Mainboardgröße  wird unter das Mainbord gelegt und die Schraubenlöcher durchgezeichnet und anschließend etwas größer ausgeschnitten und dann als Schablone in das Mainbord gelegt um die Abstandbolzen einzuschrauben. Abstandsbolzen in den falschen Löschern können eine Kurzschluss verursachen. Diese Schablone bleibt bei mir unter dem Mainbord liegen. Es ist dann einfach das Mainbord mit den Schrauben  zu befestigen.
Achtung!  unbedingt beachten bei  AT-Hautplatinen (nicht ATX):
Die beiden Stecker sind richtig aufgesteckt, wenn die vier schwarzen Drähte (Masse) in der Mitte liegen.
Es geht weiter.
Nun den Disketten, Festplatten - Controller einstecken und die vorher vorhandenen Festplatten und Diskettenlaufwerke anschließen. Es würde genügen ein Diskettenlaufwerk an zu schließen. Dann müssten aber auf dem Controller die Festplattenanschlüsse abgeschaltet werden. Es ist daher meist einfacher und schneller die alte Gesamtkonfiguration wieder herzustellen. Wenn Stecker gekennzeichnet wurden, geht das schnell und problemlos. Die Festplatten - und Diskettenlaufwerke können natürlich für die erste Funktionskontrolle nur provisorisch befestigt.
Dann die Graphikkarte einsetzen, die Tastatur anschließen und die Verbindung von den  Anzeige und vom Lautsprecher zur Platine herstellen und den Monitor anschließen und mit Stromversorgung verbinden. Wichtig ist auch, dass Sie unbedingt den Lautsprecher mit der Hauptplatine verbinden. Sie brauchen ihn zur Fehler Diagnose.
Die Lüfter -Anschlüsse auf der Hauptplatine
Dürfen nur mit einem Ventilator belegt werden, so sind so dimensioniert, dass sie beim Anschluss von 2 Ventilatoren sehr schnell defekt werden. Für die nicht auf der Hauptplatine vorgesehen Ventilatoren müssen andere Anschlüsse verwendet werden.

Das erste Anschalten.
Ein Hinweis für ATX Gehäuse: Der kleine Hauptschalter befindet sich auf der Rückseite in der Nähe des Netzteil-Ventilator-Ausganges. Er ist nicht zum dauernde  Aus- und Anschalten bestimmt, sondern nur so eine Art Notschalter.
Nun wird eingeschaltet und wenn alles stimmt, muss die Power - Lampe an sein und die Hauptplatine booten. Ist dies der Fall so wird abgeschaltet und nach vollständiger neuer Installation erneut gebootet und das SETUP konfiguriert.

Das SETUP
Tragen Sie nun in das erste Setup-Menü die Angaben über Festplatten und Diskettenlaufwerke ein. Alle anderen Angaben lassen Sie so wie sie sind. Eine Änderung ist ganz selten erforderlich und erfordert genaue Kenntnisse, was die Einträge bedeuten und bewirken, eine Änderung kann fatale Folgen haben. Wie Sie das Bios einstellen wird in einer anderen Datei behandelt.

Wenn es Probleme gibt:
Wenn sich gar nichts tut gibt es folgende mögliche Gründe:
Keine Stromversorgung. Erster Blick auf das Power - Licht, wenn es brennt erfolgt Stromversorgung. Wenn es nicht brennt (Anschluss richtig?) Die Steckverbindung vom Netzteil zur Hauptplatine prüfen. Achtung: Niemals bei eingeschaltetem Netzteil an der Hauptplatine irgend etwas verändern. Immer erst Strom ausschalten !!  Ist auch mindestens ein Diskettenlaufwerk mit dem Netzteil verbunden? Ist das Netzteil defekt?

Stromversorgung aber keine Aktivität der Hauptplatine.
Ist der Lautsprecher angeschlossen? Wenn Piepsgeräusche zu hören sind, siehe nächster Abschnitt.
Sind die Disketten- ,Festplattenlaufwerke richtig angeschlossen?
Durch falschen Anschluss kann ein Kurzschluss erzeugt werden
Brennen die Lämpchen eines Laufwerke dauernd?.
Sofort ausschalten und Kabel umgekehrt einstecken.
Ist der Prozessor richtig eingesetzt?
Sind die Speicherbausteine richtig eingesetzt?
Sind die Jumper richtig gesetzt?.
Siehe Vorbereitung. Wenn dies alles korrekt ist, ist ein Fehler der Hauptplatine zu vermuten.

Stromversorgung und mehrmaliges Piepsen über den Lautsprecher.
Es liegt ein Konfigurationsfehler vor. Die Folge von Piepstönen kann Auskunft darüber geben. Genaue Angaben über das Piepsen bei AMI, Phönix und Award-Bios finden Sie in der Datei Computer Notfall
Durchgehender Ton. Stromversorgungsfehler
Kurz, kurz, kurz.... Stromversorgungsfehler (ev. Kabel verkehrt angeschlossen)
Lang, kurz Fehler der Hauptplatine (Anschlüsse, Jumper)
Lang. Kurz, kurz Videoadapter-Fehler (Jumper Hauptplatine, Karteneinstellung)

Entsprechend den Meldungen Anschlüsse und Einstellungen berichtigen.

In der Datei Computer Notfall finden Sie  Tabellen über die Adressen-, Interrupt - und DMA- Belegung, sowie weiter wichtige Informationen, die Ihnen helfen können.

Hilfe bei Problemen:
An- Aus Schalten: soll der Rechner ausgeschaltet werden oder anbleiben? 
Bios: Rechner Setup und Bios Einstellungen. Wie vorgehen, was ändern ?
Computer Einführung: Fridolin, ein Buch. Eine unterhaltsame Einführung in die PC-Anwendung.
Computer Grundausstattung: Was man für den Computer an sonstigen Programmen unbedingt braucht.
Computer Notfall: Probleme beseitigen und Problemen vorbeugen, mit vielen nützlichen Tabellen.
Computer Sicherheit: Viren, Firewall, Dialer und andere Sicherheits-Informationen.
Computer Umbau: Wie erweitert man einen PC und   Wann lohnt sich ein Umbau.
Datensicherung: Möglichkeiten, Vorgehensweisen, Datenträger behandeln, Daten retten.
Dateiendungen. Was sie bedeuten und kann man sie löschen.
Festplatten: Wie baut man eine weitere Festplatte ein,     Festplatten richtig verwalten,
                    SCSI einrichten und verwalten,     Raid für IDE Festplatten verwenden
Win95/98 Plug- and- Play: wie es funktioniert und wie man Probleme vermeidet.
Professioneller Service: regional gegliedertes Verzeichnis der PC-Hilfeleister.
Win95/98/ME/2000/XP Ressourcen Wie verwalten, ändern und sichern. Hilfreiche Programme.
Win95/98 Tipps zahlreiche Tipps zur Anwendung und Installation.
Windows ME Einführung in Installation und Anwendung für Anwender mit Windows-Kenntnissen
Windows 2000. Einführung in Installation und Anwendung für Anwender mit Windows-Kenntnissen.
Windows XP installieren und Anwenden
Windows Starten und Beenden. Probleme lösen, die dabei auftreten. 
Windows Probleme beseitigen.  Insbesondere den schweren Ausnahmefehler.
Internet Informationen: Wissenswertes über das Internet und den Zugang in das Internet.

Hilfe finden Sie aber auch in den Foren auf meiner Homepage.

Dieses Manuskript wird bei neuen Erfahrungen ergänzt

© 1997,1998,1999, 2000, 2001, 2002,2003  Walter Scheffel. Die Weitergabe und Vervielfältigung darf nur vollständig ohne Änderungen und Ergänzungen erfolgen. Die Veröffentlichung im Internet, auf CD-ROM , in Mailboxen oder Foren und natürlich in Druckmedien, bedarf es meiner ausdrücklichen, schriftlichen Genehmigung im Einzelfall, die jedoch meist erteilt wird. Also bitte an fragen.

Über Anregungen für die Ergänzung und Verbesserung freue ich mich, und danke allen, die es bereits getan haben.

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