Ausschnitt aus dem Buch "Mein Leben mit Fridolin" Online Version unter: Buch: Fridolin

Eine weitere IDE/EIDE Festplatte einbauen  Version 8.4 vom 4. 12. 2007

Obwohl es sich um eine Ablaufschilderung für den Einbau einer zweiten oder weiteren Festplatte handelt, kann dieser Ablauf sinngemäß auch für den Einbau der ersten Festplatte verwendet werde.

 

Allgemeine Voraussetzungen:
Drei Dinge sollten Sie beachten:

  1. Auch eine Festplatte ist empfindlich gegen statische Aufladungen. Also schützen Sie sich und die Festplatte davor.
  2. Die Befestigung der Festplatte im Rechner darf nur mit kurzen Schraubenerfolgen. Verwenden sie keinesfalls die normalen, längeren Schrauben.
  3. Bei dem Einbau können die Daten der vorhandenen Festplatte verloren gehen Eine Datensicherung ist unbedingt notwendig.

Neue Festplatten
Während es bisher keine Kompatibilitätsprobleme gab, sollte bei den neuen schnelleren Festplatten beachtet werden, dass Adapter nicht aufwärts kompatibel sind und Festplatten nicht immer abwärts kompatibel . Alte Adapter oder auch altes Hauptplatinen Bios und neue, schnelle Festplatten können leicht zu Problemen, wie Datenverlust und auch Festplattenbeschädigungen führen.

Unverträglichkeit von Festplatten:
Obwohl auch Festplatten unterschiedlicher Hersteller zusammen funktionieren sollten, ist dies leider  nicht immer der Fall. In der Praxis sind manches Mal Festplatten unterschiedlicher Hersteller nicht zum laufen zu bringen. Es ist daher risikoloser Festplatten des gleichen Herstellers zu verwenden.

Moderne Betriebssysteme 
wie Windows 2000 kennen kein DOS mehr. Trotzdem werde ich immer die Festplattenvorbereitung im DOS vorziehen.  Denn wie schnell ist ein Fehler unter Windows gemacht, die falsche Festplatte formatiert usw. Die beim Start von der CD-ROM zur Verfügung stehenden DOS/LINUX Befehle sind zwar ausreichend, aber abgesehen vom zeitlichen Aufwand, einfach weniger durchsichtig. Eine Sammlung von Start Disketten und auch eine DOS CD-ROM bleiben bei meiner Grundausstattung.

Nun eine Vorbemerkung:
Eine zweite Festplatte zu befestigen und zu formatieren kann leicht zu Verwechslungen und Problemen führen, wenn diese einfach hinzugefügt wird. Es hat sich herausgestellt, dass die folgende, etwas umständlichere, Prozedur meist fehlerfrei erfolgt.

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Die Vorbereitungen:
Lesen Sie im Setup des Rechners die Daten für die vorhandene Festplatte und schreiben Sie diese auf:
Fertigen Sie mit FORMAT A: /S eine Boot - Diskette an, die wenigstens zusätzlich die Dateien FORMAT.COM SYS.COM und FDISK.EXE enthält. ( C:\DOS Copy FORMAT.COM A:) Unter WIN95/98 sollten Sie eine Notfalldiskette aus der Systemsteuerung >> Software anfertigen.
Bei gebrauchten schon bespielten Festplatten, sollten Sie zunächst mit FDISK die Einteilung überprüfen und am besten Entfernen, falls Ihre Rechner die gesamte Festplatte verarbeiten kann. Dann die gesamte Festplatte oder aber alle Partition mit: FORMAT /u  formatieren, was allerdings auch erheblich länger dauert. Danach die Festplatte einrichten.

Wenn Sie die Festplattendaten nicht kennen:
So finden Sie im Internet (Englisch) bei http://www.pc-disk.de Informationen über mehr als 5.000 Festplatten und Jumper Einstellungen dazu.

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Anschlüsse, Jumper und Kabel.
Jumper und Anschlüsse:
Die Festplatte  hat neben dem Strom- und Festplattenkabel-Anschluss auch eine mehrpoliges Stiftfeld, das sich neben den anderen Anschlüssen oder auf der Elektronikplatte auf der Unterseite der Festplatte befinden kann.
Von den meist 4 Doppelpins, die mit Jumpern verschlossen werden können, ist ein Paar oder zwei Paare für die Slave / Master Festlegung vorgesehen. Es gibt folgende Einstellungen: Master alleine, Master mit Slave und Slave, wobei die 2 Mastereinstellungen oft in einer zusammengefasst werden. 
Aus dieser komplizierten Beschreibung sehen Sie bereits, dass ohne eine Beschreibung es fast unmöglich ist die Jumper richtig zu  setzen.
Aber auch mit Beschreibung, die sich oft auf der Plattenoberseite befindet sollte man  die Jumper mit Sorgfalt und Überlegung stecken. Festplatten ohne Beschreibung sollte man unter keinen Umständen akzeptieren.

Jumper und Anschlüsse festlegen.
Neue Festplatten sind fast immer als Master oder Master alleine mit Jumpern versehen und gehören vom Rechner hergesehen  an den ersten der beiden oberen  Festplattenkabel-Anschlüsse, der Slave Datenträger sitzt darüber. wenn vorhanden.

Kabellänge
Die Länge des verwendeten Kabels sollte, bis Pio-Mode 3,  45 cm. nicht überschreiten und bei Pio-Mode 4  sollte sie nicht größer als 30 cm. sein. Werden  beide Kanäle benutzt (bis 4 EIDE-Platten) so sollte die Gesamtlänge diese Maße nicht überschreiten.

Kabelart:
Inzwischen gibt es das "normale" IDE-Kabel und das 8o-adrige ähnlich aussehende UDMA ATA-100 Kabel, das für die neuen schnellen und großen Festplatte unbedingt notwendig und abwärts kompatigel ist. Für ATA-100 Festplatten, das alte 40 adrige Kabel zu verwenden führt unweigerlich zu Problemen.

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Die IDE Konfiguration.
Der "normale Rechner" besitzt 2 IDE Anschlüsse  mit der Möglichkeit über 40polige Kabel mit 3 Anschlüssen, je 2 Datenträger, also insgesamt 4, anzuschließen.

Geschwindigkeit.
Bei EIDE und IDE. bestimmt stets das langsamste Gerät die Geschwindigkeit, benutzt eine Festplatte Pio-Mode 1, so verwenden alle Festplatten diesen. Daher sollten langsame Geräte und CD-ROM-Laufwerke immer an den 2 Anschluss angeschlossen werden.

Die Aufteilung auf IDE-Port 1 und IDE-Port 2  könnte etwa so aussehen:

Geräte: IDE Port 1 IDE Port 2
1 schnelle Festplatte und 1 langsame Festplatte Schnelle Festplatte als Master. Langsame Festplatte als Master.
2 schnelle Festplatten Beide als Master und Slave.  
1 Festplatte + CD-ROM Festplatte als Master CD-ROM als Master
1 Festplatte + CD-ROM und Brenner oder DVD Festplatte als Master. Brenner oder DVD als Master, CD-ROM als Slave
1 schnelle Festplatte, 1 langsame Festplatte, 1 CD-ROM , 1 Brenner Schnelle Festplatte als Master, CD-ROM als Slave CD-Brennen als Master, langsame Festplatte als Slave.

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Festplatten- und Partition-Größe, Dateisysteme.
Große Festplatten:
Wenn Sie eine Festplatte über 512 MB einbauen wollen, so sollten Sie prüfen ob Ihr Bios große Festplatten unterstützt. Sie erkennen es daran, dass das Bios einen Menüpunkt "Festplattenerkennung (IDE. HD Auto Detection)" enthält. Wählen Sie bei der Erkennung in diesem Menü LBA. Ist der Menüpunkt nicht vorhanden, so brauchen Sie für große Festplatten einen EIDE-Adapter mit eigenem Bios oder EZ - Treiber, die aber viel Grundspeicher benötigen.

Werden große Festplatten nicht richtig erkannt, so ist meist ein Bios Update erforderlich. Bios vor August 1994 erkennen nur 528 MB, Bios vor Februar 1996 nur 2.1 GB und Bios vor Anfang 1998 nur 8.3 GB. Bei Festplatten von 32 GB und größer und Avard-Bios kann durch eine Bios-Fehler die Festplatte nicht erkannt werden und und der Rechner nicht starten. Bei viele Festplatten ist eine Formatbegrenzung möglich, bei IBM gibt es ein Tool, das auch andere Festplatten in der Größe begrenzt. Endgültig hilft nur ein Bios Update.

Die nächste Hürde liegt bei 128 GB  die durch die Festplattenkontroller mit 28 Bit Adressierung entsteht, während bei neueren System die Adressierung mit 32 Bit erfolgt und bei Festplatten mit 128 GB und größer keine Probleme macht. Windows 2000 benötigt Service Pack 3, bei Windows XP Service Pack 1.

Sie sollten auch berücksichtigen, dass bei FAT 16 und FAT 32, die Größe der Festplatte, auch die Größe des Platzes beeinflusst, den eine Datei mindestens belegt (Cluster).

Partition Größe:

Clustergröße FAT 16

Clustergröße FAT 32

bis 28 MB

2 KB (2048)

nicht möglich.

bis 256 MB

4 KB (4096)

nicht möglich

bis 512 MB

8 KB (8192)

nicht möglich 

bis 1 GB

16 KB (16384)

4 KB (4096)

bis 2 GB

32 KB (32768)

4 KB (4096)

bis 4 GB

nicht möglich

4 KB (4096)

bis 8 GB

nicht möglich

4 KB (4096)

bis 16 GB

nicht möglich

8 KB (8192)

Das heißt, dass bei einer 1 GB Platte in einer Partition eine Datei mindestens 16 KB / 4KB belegt, einer Festplatte viele kleine Dateien, wie zum Beispiel bei WinCim, so kann es leicht sein, dass die Festplatte nur 600 MB statt 1 GB fasst. Daher sollten große Festplatten immer in mehrere Partition unterteilt sein. Einzelheiten hierzu in "Festplatten einteilen und verwalten".

Die MS Dateisysteme:

  FAT 16 FAT 32 NTFS
Betriebssystem DOS,Win9X, ME,NT,2000, XP Win95B, 98,ME,2000,XP Win NT, 2000, XP
Dateinamen: 8 + 3 255 Zeichen 255 Unicode-Zeichen
Maximale Dateigröße 2 GB 4 GB 16 EB*
Max Partition-Größe 2 GB, NT 4 GB 2 TB* 16 EB

* EB = Exabyte =  etwa 1 Trillion Byte  1.152.921.504.606.846.976 Byte
  TB = Terabyte =  etwa 1 Billion Byte               1.099.411.627.776 Byte

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Die Praxis: Der Festplatten-Einbau.
Schalten Sie den Rechner aus. Öffnen Sie den Rechner und lösen Sie das Kabel vom Adapter (Controller) zur Festplatte an der Festplatte ab und führen Sie es so, dass Sie außerhalb des Rechners die neue Festplatte anschließen können. Sie brauchen dazu auch ein Stromkabel aus dem Rechner. Prüfen Sie, wo Sie die zweite Festplatte einbauen können, fehlt eventuell ein Einbaurahmen? Prüfen Sie ob das Kabel für zwei Anschlüsse vorgesehen ist und ob so eine Verbindung der beiden Festplatten möglich ist: Die Reihenfolge spielt keine Rolle.
Schließen Sie nun die neue Festplatte an das Kabel und Netz an. Die Festplatte bleibt so, wie sie geliefert wurde als Master, alleine. Die farbig markierte Kante des Kabels gehört auf PIN 1. (Meist ist PIN 1 neben dem Netzanschluss.). Die vorhandene Festplatte bleibt ohne Kabel an ihrer Stelle.

Legen Sie nun die vorbereitete Diskette ein und starten Sie den Rechner, Rufen Sie das SETUP auf und tragen Sie die Daten der neuen Festplatte im SETUP als Laufwerk C: (1) ein und speichern Sie das SETUP oder lassen Sie die Festplatte automatisch erkennen aber überprüfen Sie die durch das Programm eingesetzten Daten. Von einem einsetzen von automatisch anstelle der Festplattendaten wird aus 2 Gründen abgeraten. 1. verlängert es den Bootvorgang und 2.kann es dazu führen, dass Sie Festplattenfehler nicht oder zu spät bemerken. 
Beim weiteren starten erscheint eine Fehlermeldung, die Sie meist mit F1 übergehen können, der Rechner bootet von A: und fragt nach Uhrzeit und Datum.

Die folgenden Angaben gelten für FDISK. Wesentlich einfacher ist das Arbeiten mit dem Ontrack Diskmanager (DM.EXE) , der in einer spezielle Version vielen Festplatten beiliegt, oder sich auf der Festplatte in einem kleinen formatierten Abschnitt befindet und noch einfacher mit Partition Magic, das allerdings etwa 70 Euro kostet.. Allerdings befinden sich älterer Vollversionen auf Zeitschriften CD-Roms.

Geben Sie nun von A: FDISK + Enter ein. Folgendes Menü erscheint:
1 Eine DOS Partition erstellen
2 Die aktive Partition auswählen
3 Partition löschen
4 Partition anzeigen

Wählen Sie 1 eine DOS Partition erstellen. Das folgende Menü erscheint:
1 Primäre DOS Partition erstellen
2 Erweiterte DOS Partition erstellen
3 Logisches DOS Laufwerk erstellen

Wählen Sie wieder 1 Primäre DOS Partition erstellen.
Das Programm fragt nun:
Wollen Sie den maximal verfügbaren Platz auf der Festplatte verwenden üblicherweise sagen Sie JA oder YES. (Bei großen Festplatten, kann es zur besseren Ausnutzung der Kapazität empfehlenswert sein mehrere Partition mit je ca. 500 MB bis zu 2 GB zu erstellen. In diesem Falle sagen Sie nein und geben die gewünschte Größe ein, danach als aktive Partition markieren, erweiterte Partition für die volle Restmenge und logische Laufwerke erstellen. (Siehe auch Festplatten -Organisieren)

Danach starten Sie den Rechner erneut. Es wird wieder die Fehlermeldung erscheinen, die Sie meist mit F1 übergehen können.

Geben Sie nun von A: FORMAT C: /s + Enter ein.
Der Rechner sagt " Alle Daten auf der Festplatte gehen verloren, wollen Sie fortsetzen?, was Sie mit Ja (YES) bestätigen.
Wenn Sie eine sichere Formatierung wollen, bei der alle Daten gelöscht werden, die aber auch länger dauert, so geben Sie ein: FORMAT C: /u /s

Wenn dies abgeschlossen ist, können Sie die Diskette entfernen und der Computer wird dieses Mal ohne Fehlermeldung booten. Sie haben nun zwei betriebsbereite Festplatten und es ist Zeit die erste Festplatte auszubauen. Legen Sie nun beide Festplatte (isoliert durch Pappen ) nebeneinander neben den Rechner.

Nun überlegen Sie welche Festplatte C: und welche Festplatte D: werden soll und setzen Sie die Jumper auf beiden Festplatten entsprechend (Master mit Slave und Slave.)

Wird die bisherige Festplatte zu D: so müssen Sie, nach dem nachfolgende Eintragen ins Setup, FDISK erneut aufrufen und mit Option 3 die aktive Partition neu festlegen.

Sie können nun erneut Booten und tragen beide Festplatten nun in der richtigen Reihenfolge in das SETUP ein.
Prüfen Sie mit den beiden nebeneinander liegenden, angeschlossenen Festplatte ob beide Platten richtig angesprochen werden. So vermeiden Sie bei Fehlern mehrmaliges Aus- und Einbauen.

Aber denken Sie auch daran, vor jeder Veränderung den Rechner auszuschalten. Niemals bei laufendem Rechner die Anschlüsse verändern.

Bauen Sie dann, wenn alles einwandfrei läuft, die beiden Festplatten ein, und verbinden Sie beide mit den Kabeln, die Reihenfolge spielt keine Rolle.

Nach Beendigung des Bootvorganges können Sie nun auf beide Festplatten zugreifen.

Betriebssystem auf größere Festplatte übertragen.
Es wird öfter vorkommen, dass zu einer vorhandenen Festplatte eine weitere größere und schnellere Festplatte hinzukommt. Es kann dann der Wunsch entstehen  das Betriebsystem (Windows oder ein Anderes) auf die schneller Festlatte zu übertragen. Dazu sollte auf der neuen Festplatte einen kleine Primäre Partition (500 MB) und eine zweite Primäre Partition (10-20 GB) eingerichtet werden und die Platte sollte Master bzw. Maste mit Slave werden und die alte Festplatte Slave. Oder die Alte wird Master am am 2. Slot und CD-ROM und DVD werden Slave. das Übertragen erfolgt dann mit diesem Tool.

HDClone Free Edition 2.0 - deutsch.  Die Free Edition von HDClone ist das ideale Werkzeug zum Verschieben des Inhaltes kompletter Festplatten auf neue und größere Festplatten. Die Free Edition passt auf eine Diskette und bringt ihr eigenes Betriebssystem - Sphere SP - mit und ist so nicht von einem evtl. installierten System abhängig. Wenn man auf eine neue größere Festplatte wechselt, kopiert HDClone die Daten der alten Platte auf die neue, lediglich der gewonnene Platz muss mit einer Partitionierungssoftware noch zugeteilt werden. Man hat dieselbe Umgebung wie vorher, aber jetzt auf einer größeren (und  meist schnelleren) Festplatte.
http://www.winload.de/beschreibung.php?programm_id=28527

Größere Festplatten  werden nicht von Bios oder Windows erkannt..
Gegen das Nicht Erkennen von Bios gibt es nur 3 Lösungen ein Bios-Update -wenn verfügbar-  oder ein Chip-Satz Update oder ein moderner Festplatten- PC-Karte mit Treiber Software.
Erkennt Windows die Festplatte nicht oder nicht richtig , so kann helfen auf der Festplatte eine kleine Partition  auf jeden Fall unter 100 GB, ich empfehle 30 bis 40 GB einzurichten und zu formatieren und dann nach der Windows Installation auf dieser Partition, weitere Partition mit der  Windows Festplattenverwaltung ab XP einzurichten. externenFestplattenmanager

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Die S-ATA Festplatten.
S-ATA- Festoplatten kommen mit geänderten Anschlüssen (mit schmalen Kabeln.) und erfordern entsprechende Anschlüsse auf der Hauptplatine (meist 4 oder mehr). Bei Ihnen ist anders als bei IDE-Festplatten Folgens zu beachten.
Im Bios:  Sind meinst in Kombination mit der Raid-Einstellung, die verwendeten Anschlüsse auf "enabled" zu stellen.
Bei den Festplatten: Ist stets nur die Master- Einstellung zu verwenden, dies ist meist voreingestellt.
Gemischte Verwendung von IDE Festplattren und  Geräten:  Sollte, wenn dies auf der Hauptplatine und im Bios unabhängig von einander möglich sein sollte mit Vorsicht zu verwenden. Wenn es nicht gleich funktioniert ist zu vermuten, dass nur IDE oder S-ATA Raid  oder nur Beide Alleine zu verwenden sind. Es können aber auch erst nach einiger Zeit beim gemischten Betrieb Probleme auftreten, bei den Meist plötzlich die IDE -Festplatten nicht mehr erkannt werden. Das Problem wird dadurch verstärkt, dass es, wenn man nun den Anschluss über S-ATA Adapter versucht, fast Unmöglich ist eine Veränderung der Laufwerkbuchstaben zu vermeiden. Daher rate ich möglich einen gemischten Betrieb zu verweiden.
Adapter:  Es gibt sowohl für IDE Festplatten und Geräte  S-ATA -Adapter wie auch Adapter in umgekehrter Richtung S-ATA an IDE.. Beide werden in den Festlatten-Anschluss gesteckt und kosten um 20.- €  Bei IDE an S-ATA muss sowohl die kleine Platine an der Festplatte, wie der eigentliche Festplattenanschluss mit dem Computer-Netzteil  verbunden werden. Kabel liegen den Adaptern meist bei. Wenn nicht beim örtlichen Handel erhältlich, empfehle ich: http://www.lindy,de (schnelle Lieferung und gute Qualität)
Zukunftsaussichten: Es ist zu erwarten, dass S-ATA Festplatten in den nächsten 2 Jahren (geschrieben 2007). daher ist es ratsam, wenn auf dem Rechner S-ATA Anschlüsse vorhanden sind vorzugsweise S-ATA  Festplatten und Geräte zu verwenden und die vorhandenen Geräte über Adapter einzugliedern. Für einen gemischten Betrieb empfehle ich lediglich CD-ROM und DVD Geräte an IDE zu belassen.

Dieses Manuskript wird bei neuen Erfahrungen ergänzt

© 1997,1998, 1999, 2000, 2001,2002,2003,2004,2005,2006,2007, 2008 Walter Scheffel.
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Über Anregungen für die Ergänzung und Verbesserung freue ich mich, und danke allen, die es bereits getan haben.

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