Ausschnitt aus dem Einführungs-Buch "Mein Leben mit Fridolin" |
Das Einbauen von SCSI Festplatten und Geräten ist vergleichsweise einfach, sie brauchen nicht in das Setup eingetragen zu werden, bis zu 7 mit neuen Adaptern bis zu 15- Festplatten oder andere Laufwerke und Geräte können an einen Adapter angeschlossen werden. Mehrere Adapter sind in einem Rechner möglich. Einzelheiten siehe Adapter. Es müssen jedoch einige Punkte beachtet werden.
SCSI- ID -Nummer.
SCSI Festplatten und
Peripheriegeräte müssen fortlaufend (je Adapter) mit einer
ID-Nummer. 0-7 versehen werden, die an der Hardware (Jumper,
Regler an der Festplatte) oder durch die Software eingestellt
werden muss.
Bei reinen SCSI Installationen trägt das Bootlaufwerk die ID-0,
und die zweite Festplatte die ID-1. Diese beiden Angaben sind
unbedingt einzuhalten, während die ID - Nummern für die
weiteren Festplatten und Geräte beliebig gewählt werden
können.
Sind andere Festplatten (IDE.), die im Setup eingetragen werden,
im System enthalten, so kommen diese vor den SCSI - Laufwerken.
Die erste SCSI - Festplatte erhält jedoch auch, wenn sie E oder
F ist die ID 0.
Also z.B. Festplatte 0 (C:) AT - Festplatte, 2. Laufwerk SCSI
(E:) jedoch ID 0.
Der Adapter selbst benötigt ebenfalls eine ID - Nummer. und
erhält als erster Adapter die ID 7.
Einstellen der SCSI - ID - Nummer.
Bei neueren SCSI Geräten
und Festplatten wird zum einstellen der SCSI - ID - Nummern 0-7
meist ein Block mit 3 Jumpern verwendet. Die Einstellmöglichkeit
sieht oft (aber nicht immer) wie folgt aus. (Jumper A,B,C gesetzt
= X ohne = 0)
SCSI-ID |
0 |
1 |
2 |
3 |
4 |
5 |
6 |
7 |
A |
0 |
X |
0 |
X |
0 |
X |
0 |
X |
B |
0 |
0 |
X |
X |
0 |
0 |
X |
X |
C |
0 |
0 |
0 |
0 |
X |
X |
X |
X |
Bei SCSI Nummern 0-15 werden Reihen mit bis zu 4 Jumpern verwendet das Schema sieht meist so aus: Jumper ABCD gesetzt=X ohne=0:
ID |
0 |
1 |
2 |
3 |
4 |
5 |
6 |
7 |
8 |
9 |
10 |
11 |
12 |
13 |
14 |
15 |
A |
0 |
X |
0 |
X |
0 |
X |
0 |
X |
0 |
X |
0 |
X |
0 |
X |
0 |
X |
B |
0 |
0 |
X |
X |
0 |
0 |
X |
X |
0 |
0 |
X |
X |
0 |
0 |
X |
X |
C |
0 |
0 |
0 |
0 |
X |
X |
X |
X |
0 |
0 |
0 |
0 |
X |
X |
X |
X |
D |
0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
X |
X |
X |
X |
X |
X |
X |
X |
Kabellänge:
SCSI 1 - Anschluss in Reihe an SCSI Kabel max. Länge 6m, Mindestabstand von Anschluss zu Anschluss
30 cm., üblicherweise wird 50adrigen Flachbandkabel verwendet.
Für SCSI 2 beträgt die maximale Längen 3 m, Abstand mindesten
10cm, für Fast und Ultra SCSI 3 m mit über 3 Geräten nur 1 ,5 Meter.
Das Ultra2-SCSI mit LVD( Low Voltage Differentional) erlaubt
Kabellängen bis 12m.
Dabei werden jedoch die Kabellänge an den verschiedenen
Anschlüssen, extern und intern, zusammen gezählt, zwei interne
Anschlüsse jedoch nicht.
SCSI- Arten (Normen) und Eigenschaften:
SCSI-Art: |
Geräte Anzahl: |
Kabellänge: |
Kabel- |
Datentrasferrate: |
Bemerkung: |
Asynchrones SCSI |
8 |
6 m |
50-polig |
5 MB/s |
SCSI 1, auch Narrow ScSI genannt |
Fast SCSI |
8 |
3 m |
50-polig |
10 MB/s |
SCSI 2 |
Fast Wide SCSI |
16 |
3 m |
68-polig |
20 MB/s |
SCSI 2 |
Ultra SCSI |
8/4 |
1,5/ 3 m |
50-polig |
20 MB/s |
SCSI 3 |
Ultra Wide SCSI |
8/4 |
1,5/ 3 m |
68-polig |
40 MB/s |
SCSI 3 |
Ultra 2 SCSI |
8 |
12 m |
50-polig |
40 MB/s |
|
Ultra 2 Wide SCSI |
16 |
12 m |
68-polig |
80 MB/s |
|
Ultra 3 SCSI |
16 |
12m |
68-polig |
160 MB/s |
Ultra 160 SCSI |
Ultra 320 SCSI |
16 |
12m |
68-polig |
320 MB/s |
|
Ultra 320 SCSI |
16 |
12m |
68-polig |
320 MB/s |
|
Abschlusswiderstand
Der SCSI - Anschluss muss an beiden Seiten mit Abschlusswiderständen - Terminator- versehen werden. Die Geräte
dazwischen dürfen keine Abschlusswiderstände besitzen. Da die
meisten Geräte mit Abschlusswiderständen versehen sind, müssen
diese entfernt oder abgeschaltet werden.
Heute benötigen fast alle SCSI Systeme aktive Terminierung. Ein
Gerät mit Abschlusswiederständen am Ende führt leicht zu
Problemen. Zu empfehlen ist ein Aktiver Abschluss Stecker, der
(etwa 20.Euro), im Computerfachhandel erhältlich ist und
der an den letzten Steckanschluss des Kabels kommen sollte.
SCHEMA:
Adapter (mit Abschlusswiderstand)
Festplatte ID0 (ohne Abschlusswiderstand)
Festplatte ID1 (ohne Abschlusswiderstand)
CD-ROM ID2 (mit Abschlusswiderstand)
Oder
Extern: CD-ROM ID2 (mit Abschlusswiderstand)
Adapter (ohne Abschlusswiderstand)
Intern: Festplatte ID 0 (ohne Abschlusswiderstand)
Intern: Festplatte ID1 (mit Abschlusswiderstand)
Es hilft wenn man sich den SCSI Strang, wie eine Perlenkette vorstellt, sind an den beiden Enden keine Knoten (Anschlusswiderstand) so fallen die Perlen heraus, ist ein Konten in der Mitte so können die Perlen nicht verschoben werden.
Wichtige Hinweise alphabetisch sortiert
Adapter Bios kontrollieren:
Eine gute Möglichkeit zu
kontrollieren, ob das Adapter Bios korrekt geladen wurde und wo
es sich befindet bietet die mit DOS und WIINDOWS gelieferte
MSD.EXE., Utilties , Memory Browser wählen und dort Option Rom
auswählen und mit Enter bestätigen. Die Eintragungen werden
angezeigt.
Aktive und passive Terminatoren.
Passive Terminatoren
erkennt man sehr leicht an den, meist neun-poligen, in einer
Reihe angeordneten, Widerständen, die meist nicht abgeschaltet
werden können. Die nicht leicht erkennbare aktiven Terminatoren
kann man vermuten, wenn eine Abschaltung per Schalter oder Jumper
vorhanden ist. Es gibt Aktive Terminator Stecker ist ein Stecker nach dem
letzten Gerät am Ende des Kabels angebracht werden muss. Erweiterungen sind
einfacher, weil dann alle Geräte
ohne Terminator verwendet werden können, solange der Abschlussstecker vor dem
letzten Gerät sitzt.
Alleiniger Anschluss von CD-ROM-, CD-Brenner-, Mo- oder Streamer Laufwerken
und Scannern.
Es empfiehlt sich unbedingt das Adapter - Bios auszuschalten und damit ca. 32 KB
Speicher freizugeben. Ein Fast-SCSI-Adapter mit 10 MB/s
Übertragungsrate ist dazu ideal geeignet.
Allgemeine Empfehlung für Windows 95/98, ME, 2000, XP, NT oder OS/2
Für diese Betriebssysteme gibt es Hardwarekompatibilitätslisten. Vor einem
Adapterkauf sollten Sie diese Listen ansehen und nur einen
Adapter wählen der dort verzeichnet ist. Anderenfalls müssen
Sie mit unliebsamen Überraschungen rechnen. Mit einer bekannten
Marke wie zum Beispiel Adaptec gehen Sie jedoch sehr sicher.
Booten:
Um von SCSI - Festplatten booten zu können, muss der Adapter ein eigenes Bios haben, dass
die Festplatten 0 und 1 aktiviert. Für die nachfolgenden Platten
sind zusätzlich Treiber erforderlich. Wird von IDE. Festplatten
gebootet so sollte das Bios abgeschaltet werden. Bei machen
Hauptplatinen ist das SCSI- Bios (meist NCR) auf der Hauptplatine
enthalten.
Bei neueren Biosausführung kann auch wahlweise von verschiedenen
Laufwerken und SCSI gebootet werden, damit dies reibungslos
geschieht sind jedoch neuere SCSI Adapter und Festplatten
erforderlich.
Booten von SCSI bei EIDE Platten im Rechner.
Neuere Bios bieten die Möglichkeit unter "Boot Option" die Einstellung SCSI
oder SCSI First. Damit dürfte bei geladenem SCSI Bios das Booten
von SCSI Platten mit aktiver Primärer Partition kein Problem
sein auch, wenn zusätzlich EIDE Festplatten vorhanden sind.
Einige SCSI-Host-Adapter bieten die Möglichkeit die
Bootreihenfolge einzustellen. Es kann auch versucht werden die
EIDE Laufwerke nicht im Bios einzutragen und erst später vom
Betriebssystem erkennen zu lassen.
Für DOS gibt es Treiber (AnyDrive.sys) die das Booten von SCSI
ermöglichen. Sind diese Möglichkeiten nicht vorhanden so kann
meist ein MR Bios verwendet werden, dass das Booten von SCSI
erlaubt, (http://www.unicore.com ca. € 80.--)
CD-ROM und Mo- Laufwerke anschließen:
CD-ROM Laufwerke laufen
meist nicht mit der ID1 und ID0, es wird zusätzlich der Treiber
MSCDEX von Microsoft benötigt. Ein zweiter Fast SCSI-Adapter nur
für Externe Geräte kann leicht Kabelprobleme vermeiden
EIDE Festplatten und SCSI Festplatten mischen.
IIDE. und SCSI Festplatten können ohne Probleme gemischt verwendet werden.
Allerdings kommen dann die IDE. Festplatten als 0 und 1 oder C:
und D: vor den SCSI Platten, das Bios des Hostadapters darf in
diesem Fall nicht verwendet werden.
Es gibt jedoch auch folgende Möglichkeiten SCSI Festplatten vor
den IDE. Festplatten zu verwenden:.
1) IDE Festplatten werden nicht im BIOS eintragen und später per
Treiber in das System eingebunden oder durch das Betriebssystem
erkannt. Diese Möglichkeit bietet OS/2 . Es gibt Treiber für
DOS wie " Anydrive".
2.) SCSI Hostadapter von WD unterstützen das SCSI Booten vor
IDE.
3.) Spezielle Software wie MR BIOS, ein Shareware BIOS,
verwenden,. die das SCSI Booten vor IIDE., unterstützt.
4.) Neuere Hauptplatinen unterstützen das wahlweise booten von
IDE-, SCSI-Festplatten und CD-ROM
Fehler und Fehlermeldungen:
Adapter Bios meldet sich, der Rechner hängt
Meist Verkabelungsfehler, erst externes Kabel abziehen und Neustart,
dann internes Kabel abziehen. Bleibt der Rechner auch ohne Kabel hängen ist das
Rechner Bios
gegebenenfalls auch das Adapterbios upzudaten.
Datenfehler bei schnellen Festplatten
Schnelle Festplatten ab 7200 Umdrehungen werden leicht zu heiß. Abhilfe durch leere
Laufwerkschächte unter und über der Festplatte, zusätzlich
können auf die Festplatte geklebte Kühler helfen. Am
Günstigsten sind Festplattenrahmen mit eingebauten Ventilatoren
(ca. € 30.--).
DOS Kompatibilitätsmodus für SCSI-Festplatten
Prüfen Sie: Ist der Hostadapter richtig in der Systemsteuerung, Gerätemanager
eingetragen? Werden in der Config.Sys 16bit Treiber für SCSI geladen?
Fehler beim Lesen von Festplatte (Missing Operating System)
Adapter Hersteller
verwenden Mappings, die nicht mit denen anderer Hersteller
kompatibel sind .Festplatten, die mit einem Adapter eines
Herstellers betrieben wurden müssen meist bei Verwendung eines
Adapters eines anderen Herstellers, mit den neuen Adapter über
das Bios formatiert werden. Dies hat dann leider einen totalen
Datenverlust zur Folge.
Fehler beim Schreiben auf Festplatte
Kommt meist daher, dass
die Festplatte schreibgeschützt ist, was über Jumper oder
Schalter an der Festplatte eingestellt werden kann
Festplatten und Geräte werden nicht oder nicht alle gefunden
SCSI-ID überprüfen,
Verkabelung überprüfen, Terminisierung überprüfen,
Host-Adapter- Setup überprüfen falls SCAM eingestellt
ist, abstellen (disabled), auch die ID 6 nicht zu verwenden kann
nützlich sein.
Langsame Datenübertragung
Lässt darauf schließen,
dass nicht die zum Adapter gehörigen Treiber verwendet wurden.
Plötzliche Fehlfunktionen
SCSI Systeme sind recht
gutmütig und Funktionieren oft trotz Überschreitung der Lägen
oder "billiger" Kabel und Stecker-Adapter einwandfrei,
können jedoch plötzlich beim Auswechseln von Geräten oder
keinen Änderungen zu Fehlern führen. Es ist daher gut die
Spezifikationen beizubehalten und zu beachten.
"SCSI Bios not installed"
bedeutet, dass ein
Adapter mit SCSI -Bios vorhanden ist, jedoch dass dieses keine
Festplatten gefunden hat, die unterstützt werden können.
Große Festplatten
Werden große Festplatten nicht richtig erkannt, so ist meist ein Bios Update erforderlich.
Bios vor August 1994 erkennen nur 528 MB, Bios vor Februar 1996 nur 2.1 GB und Bios vor Anfang 1998 nur 8.3 GB.
Iomega Jaz Laufwerke
können ein Problem sein weil die Adapter-Treiber ohne
Rückfrage überschrieben werden. Vor der Installation sollten
die Treiber unter C:\Windows\System\Iosubsys schreibgeschützt
werden, was mit Alles Selektieren, Eigenschaften und einem
Kreuzchen schnell und einfach zu erreichen ist.
Kabelenden
Auf keinen Fall sollten
sie Kabelenden frei lassen. Das kann unerwartete Probleme
bringen, währen in Kabelverlauf Anschlüsse frei bleiben
können, müssen die Enden mit Geräten mit möglichst aktiven
Terminatoren versehen sein. In vereinzelten Fällen, unter
ungünstigen Bedingungen haben jedoch auch freie Anschlüsse im
Kabelverlauf Probleme bereitet. Ideal sind daher genau der
Konfiguration entsprechende Kabel, die als Sonderanfertigungen,
mit genau abgestimmter Länge, erhältlich sind, aber auch
relativ leicht selbst angefertigt werden können. Verwendet man
den vorher empfohlenen Abschlusswiderstand, so können auch
längere Kabel für spätere Erweiterungen verwendet werden an
den Anschluss nach dem letzten belegten Anschluss kommt der Abschlusswiderstand. Darüber können dann weitere Anschlüsse
frei bleiben.
Komplette Festplatten kopieren
Ist es erforderlich
komplette Festplatten zu kopieren, so gibt es Programme, die
"Sektorweise" und damit alles, kopieren so zum Beispiel
PowerquestDriveIimage und Norton Ghost.
Inzwischen können auch Partition aller Art verändert und neu
angelegt werden ohne, dass ein Datenverlust erfolgt und ein neu
einrichten und formatieren erforderlich ist. Das Programm von
Poerquest "Partition Magic" muss allerdings gekauft
werden. (ca.60.--€.
Konfiguration:
Bei Verwendung des
SCSI-Bios wird meist das Laden des Bios bei Booten angezeigt und
das Bios Verwaltungsprogramm kann mit einer Tastenkombination (
z. Bsp. Alt+A) geladen werden. Die Einstellmöglichkeiten und
Serviceprogramme sind selbst erklärend.
Bei Windows 95/98 und Windows NT brauchen keine Einträge in
Autoexec.Bat und Config.Sys. Win95 oder NT-Treiber für den
verwendeten Adapter müssen jedoch vorhanden sein oder
installiert werden.
Achtung: Die Standard Win95/98 oder NT.4.x Version kennen
noch nicht die neuesten Adapter-Versionen. Sie sollten dies bei
neuen Adaptern prüfen und gegebenenfalls sich neue Treiber
besorgen. (Treiber erhalten Sie auf den Internet-Seiten der
Hersteller oder in CompuServe mit GO TREIBER)
Alle SCSI - Geräte müssen beim Starten des Computers bei der
Peripherie Überprüfung betriebsbereit sein. Ist ein Gerät der
SCSI - Kette nicht betriebsbereit, so werden alle dahinter
liegenden oder alle Geräte nicht erkannt. Bei neuen, schnellen
Rechnern kann es daher leicht zum Nichterkennen einer oder
mehrerer Festplatten kommen. In diesem Falle sollte durch
Bios-Einstellungen der Bootvorgang verlangsamt werden. Unter
Umständen rühren auch Fehlermeldungen beim Start über fehlende
oder beschädigte Dateien davon her, dass Festplatten nicht
angelaufen sind.
Kompatibilität
Verständlicher Weise ist
bei Adaptern und den anzuschließenden Geräten nur eine
Abwärtskompatibilität gegeben. Neue Festplatten laufen an alten
Adaptern nur in der Geschwindigkeit des vom Adapter
verwirklichten Standard, dagegen können alte Festplatten an neue
Adapter ohne Probleme angeschlossen werden, laufen aber dort
natürlich nicht schneller. Bei SCSI-2 gilt dies jedoch nur
eingeschränkt. Werden alte - nicht SCSI-2- Geräte an einen
SCSI-2 Adapter angeschlossen, so wird SCSI-2 abgeschaltet und
alle - SCSI-2 Geräte werden als UW Geräte langsamer betrieben
Mehrere Anschlüsse. (50 und 68 poolig)
Insbesondere Ultra-Wide
Adapter werden oft mit einem Externen Anschluss (50polig) und
zwei internen Anschlüssen (1x 50-polig und 1x 68-polig)
geliefert. Von diesen Anschlüssen dürfen insgesamt nur 2 belegt
werden, da sonst der SCSI-Bus T-förmig ist. Es kann sein, dass
der einen offene Anschluss Probleme bereitet dann sollte er mit
einen End-Adapter abgeschlossen werden.
PCI-Systeme
während bei ISA-Systemen mit dem Busmaster ein relativ schneller
Transfer möglich ist, verlangsamt deren Einsatz PCI-Systeme
erheblich. In PCI Systemen sollten daher keine ISA Adapter
verwendet werden, ist dies nicht zu umgehen so sollte der Adapter unbedingt im PIO-Mode betrieben werden.
SCSI-Standards.
Diese Standards
beschreiben nicht die Leistung sondern enthalten ein Paket von
Definitionen.
SCSI , SCSI-2 und SCSI-3
SCSI-2 ist der nachfolge Standard zu SCSI, der jedoch voll zu
SCSI kompatibel ist. SCSI-2 beschreibt die Schnittstellen und
deren Eigenschaften wesentlich genauer und ermöglicht damit
innerhalb des SCSI-2 Standard wesentlich höhere Leistungen. Im
SCSI Standard sind diese Leistungserhöhungen nicht möglich,
weshalb SCSI-2 Geräte zusammen mit SCSI- Geräten nur die SCSI-
Leistung erbringen.SCSI-3 mit einer eindeutigeren Trennung der
Schichten ist noch in Entwicklung.
Synchrone oder Asynchrone Übertragung?
Befinden sich Sender und
Empfänger im Gleichtakt, so müssen nicht nach jeder
Datenübertragung zusätzliche Synchronisationsinformation
übertragen werden . Daher ist die synchrone Datenübertragung am
SCSI Bus schneller als die asynchrone und üblich.
Sub ID´s
CDROM- Wechsler, RAID
Hostadapter und andere Geräte, arbeiten mit Sub - IDs, den LUNs.
Jede CD eines CDROM Wechslers bekommt eine eigene LUN und wird
unter dieser angesprochen. Da bei SCSI pro ID bis zu 8 LUNs
erlaubt sind, ist es theoretisch möglich bis zu 56 Geräte an
den (8 bit-) SCSI Bus anzuschließen, was aber von den meisten
Geräten nicht im vollem Umfang unterstützt wird.
Term-Power Leitung.
Die auf vielen Festplatten mit Jumper einzuschaltende Termpower sollte im
allgemeinen ausgeschaltet und nur beim Hostadapter eingeschaltet
sein. Bei sehr langen SCSI Kabeln, die voll belegt sind kann es
jedoch günstig sein, wenn die beiden Kabelenden mit
Endwiderständen und Termpower ausgerüstet sind. Bei älteren
SCSI-1 Geräten, darf jedoch nur Termpower vom einer Seite, meist
der Hostadapter, kommen.
Treiber
Wichtig ist die zum Adapter gehörigen Treiber zu laden. Der
DOS-Treiber, muss falls er nicht von Treiber BIOS geladen wird,
als zweiter Treiben nach HIMEN.SYS in Config.sys eingesetzt werden und darf meist nicht hochgeladen werden.
Bei mehr als 2 Festplatten bzw. für alle Festplatten nach D:
muss ein zusätzlicher Treiber für jede Festplatte mit
eingebunden werden. Für andere Peripherie z. Bsp. CD-ROM sind
spezielle Treiber erforderlich.
Bitte beachten Sie, dass Treiber meist nicht kompatibel sind,
also nur mit dem zugehörigen Adapter arbeiten. Bei einem
Adapterwechsel müssen auch die Treiber gewechselt werden. Bei
einem Adapterwechsel ist es möglich, dass die Festplatten nicht
gelesen werden können und neu eingerichtet werden müssen. Daher
immer vor einem Adapterwechsel eine komplette Sicherung
durchführen.
Die Treiber von WIN95/98 sind oft nicht mehr auf dem neusten
Stand, die mit dem Adapter gelieferten Treiber zu verwenden ist
das Sicherste weil Treiber auch zu neu sein können, bei neue
Adaptern lohnt sich das Laden von der Web-Seite des Herstellers.
Scanner
sind diese nicht beim
booten eingeschaltet, so können sie meist nicht benutzt werden.
Viele Installation Programme überschreiben Adapter-Treiber. Vor
der Installation sollten die Treiber unter
C:\Windows\System\Iosubsys und unter C:\Windows\System
schreibgeschützt werden, was mit Alles Selektieren, Eigenschaften
und einem Kreuzchen schnell und einfach zu erreichen ist.
Wechselfestplatten.
Wechselfestplatten sollten, damit sie als Wechselfestplatte erkannt werden eine ID-Nummer. ab 4 erhalten.
Zwei-Kanal Adapter
Es gibt relativ teuere SCSI_2 Adapter mit je einem 50-poligen , einem internen
68-poligen und einen externen 68-poligen Anschluss. Die einzelnen
Anschlüsse sind von einander getrennt, so dass sich anbietet an
den 50-poligen Anschluss nur alte Festplatten und an den
68-poligen nur SCSI-2 Festplatten anzuschließen. Allerdings kann
dann der externe Anschluss nicht verwendet werden. Die ist aber
über einen zweiten Fast SCSI-Adapter ohne Probleme möglich, der
aber möglich PCI sein soll, bei ISA Adaptern muss das BIOS
abgeschaltet sein.
Kontaktbelegung des 50 poligen SCSI- Kabel
1 |
Masse |
2 |
DBO Datenbit 0 |
3 |
Masse |
4 |
DB1 Datenbit 1 |
5 |
Masse |
6 |
DB2 Datenbit 2 |
7 |
Masse |
8 |
DB3 Datenbit 3 |
9 |
Masse |
10 |
DB4 Datenbit 4 |
11 |
Masse |
12 |
DB5 Datenbit 5 |
13 |
Masse |
14 |
DB6 Datenbit 6 |
15 |
Masse |
16 |
DB7 Datenbit 7 |
17 |
Masse |
18 |
DBP Parity-Bit |
19 |
Masse |
20 |
Masse |
21 |
Masse |
22 |
Masse |
23 |
Masse |
24 |
Masse |
25 |
Frei |
26 |
Terminator Power |
27 |
Masse |
28 |
Masse |
29 |
Masse |
30 |
Masse |
31 |
Masse |
32 |
ATN Attention |
33 |
Masse |
34 |
Masse |
35 |
Masse |
36 |
BSY Bussy |
37 |
Masse |
38 |
ACK Acknowledge |
39 |
Masse |
40 |
RSt Reset |
41 |
Masse |
42 |
MSG Message |
43 |
Masse |
44 |
SEL Select |
45 |
Masse |
46 |
C/D Control / Data |
47 |
Masse |
48 |
REQ request |
49 |
Masse |
50 |
I/0 Input / Output |
HILFE bei PROBLEMEN:
finden Sie im Internet unter http://www.pcilfe.org .
An- Aus Schalten: soll der Rechner ausgeschaltet werden oder anbleiben?
Bios: Rechner Setup und Bios
Einstellungen. Wie vorgehen, was ändern ?
Computer Einführung: Fridolin,
ein Buch. Eine unterhaltsame Einführung in die PC-Anwendung einführt
Computer Grundausstattung: Was
man für den Computer an sonstigen Programmen unbedingt braucht.
Computer Notfall: Probleme
beseitigen und Problemen vorbeugen, mit vielen nützlichen Tabellen.
Computer Sicherheit: Viren,
Firewall, Dialer und andere Sicherheits-Probleme.
Computer Umbau: Wie
erweitert man einen PC und Wann lohnt sich ein Umbau.
Datensicherung: Möglichkeiten,
Vorgehensweisen, Datenträger behandeln, Daten retten.
Dateiendungen. Was sie
bedeuten und kann man sie löschen.
Festplatten: Wie
baut man eine weitere Festplatte ein, Festplatten
richtig verwalten,
SCSI einrichten und
verwalten, Raid
für IDE Festplatten verwenden
Win95/98 Plug- and- Play:wie
es funktioniert und wie man Probleme vermeidet.
Professioneller Service: regional
gegliedertes Verzeichnis der PC-Hilfeleister.
Win95/98/ME/2000/XP Ressourcen
Wie verwalten, ändern und sichern. Hilfreiche Programme.
Win95/98 Tipps zahlreiche
Tipps zur Anwendung und Installation.
Windows ME Einführung
in Installation und Anwendung für Anwender mit Windows-Kenntnissen
Windows 2000. Einführung
in Installation und Anwendung für Anwender mit Windows-Kenntnissen.
Windows XP installieren
und Anwenden
Windows Starten und Beenden.
Probleme lösen, die dabei auftreten.
Windows Probleme beseitigen.
Insbesondere den schweren Ausnahmefehler.
Hilfe finden Sie aber auch in den Foren auf meiner Homepage.
Dieses Manuskript wird bei neuen Erfahrungen ergänzt.
ã 1997,1998, 1999, 2000, 2001, 2002 Walter Scheffel. Die Weitergabe und Vervielfältigung darf nur vollständig ohne Änderungen und Ergänzungen erfolgen. Die Veröffentlichung im Internet, auf CD-ROM , in Mailboxen oder Foren und natürlich in Druckmedien, bedarf es meiner ausdrücklichen, schriftlichen Genehmigung im Einzelfall, die jedoch meist erteilt wird. Also bitte fragen.
Über Anregungen für die Ergänzung und Verbesserung freue ich mich, und danke allen, die es bereits getan haben.
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