Ausschnitt aus dem Buch "Mein Leben mit Fridolin" Online Version unter: Buch: Fridolin |
Prinzipiell lässt sich jeder Computer umbauen, jedoch sind die Einsparungen durch einen Umbau oft so niedrig, dass sich dieser kaum lohnt außer, dass man Erfahrungen gewinnt . Die dabei zu beachtenden Überlegungen sind nachfolgend zusammengefasst und im Laufe der Jahre ergänzt worden. Ich habe die älteren Beiträge obwohl, lange überholt beibehalten weil noch immer recht betagte Rechner existieren und die PC-Geschichte vielleicht auch interessant ist.
Umbau von 80286 Rechner auf 80386 / 80486 (geschrieben 1997)
Da 80286 Rechner meist mehrere Jahre alt sind., ist folgendes zu überlegen.
Hat der Rechner bereits eine VGA-Karte und Monitor oder noch eine EGA-Karte und Monitor?
Prinzipiell lässt sich die EGA-Karte und der EGA-Monitor verwenden, es gibt jeder immer mehr Programme, die den EGA Standard nicht mehr unterstützen. Über kurz oder lang ist ein Austausch der Karte und des Monitors notwendig.
Hat der 8286 Rechner noch eine MFM Festplatte und Controller (mit zwei Zuleitungen vom Controller zur Festplatte)? Die Festplattentyp wird nicht mehr hergestellt. Eine Ergänzung ist nur mit SCSI Festplatten und Controller möglich. Die MFM Festplatte und Controller
läst sich wieder verwenden. Sollte aber über kurz oder lang ausgewechselt werden.
Schnittstellenkarten können meist weiterverwendet werden, Sie können jedoch oft den Ein/Ausgabe-Anforderungen nicht gerecht werden, eine Erneuerung auf UART 16550 ist anzuraten.
Laufwerke. Die meist vorhandenem 5.25" Laufwerke können meist weiter verwendet werden zusätzlich ist auf jeden Fall ein 3.5" Laufwerk notwendig.
Die Verwendung von PCI-Bus Motherbords erfordert jedoch, in allen diesen Fällen spezielle Karten, die es für EGA und MFM nicht gibt. Diese Karten können jedoch zunächst im ISA-Bus verwendet und später ausgetauscht werden.
Speicher. Der bei 80286 Rechner oft verwendete CHIP Speicher kann nicht weiter verwendet werden, da alle 80486 Rechner nur mit SIMM-Speicher 1 oder 4 MB ausgerüstet werden. Die Mindestspeicherausstattung ist heute 8 MB zu empfehlen sind mindestens 16 MB.,
Gehäuse können meist verwendet werden, es ist aber möglich, daß diese nicht verwendet werden können, weil der Abstand zu den Zubehörbaugruppen, so gering ist, daß SIMM-Speicher keinen Platz finden. Die neuen ATX-Gehäuse erfordern neues Netzteil und neue, besondere Hauptplatine, sie sind daher für den Umbau auf 80386 und 8o486 nicht geeignet.
Umbau von 80386 Rechner auf 80486 oder Pentium Rechner. (geschrieben 1997)
Im allgemeinen gelten die für 80286 Rechner genannten Vorbehalte hier nicht. Sie sind jedoch vor allem bei ältere Rechner ganz oder teilweise zu berücksichtigen.
Es wird auf jeden Fall empfohlen eine 486Hauptplatine mit PCI-Bus oder eine Pentium Hauptplatine mit PCI-Bus zu wählen. Es können zunächst die ISA Bus Karten verwendet und später ausgetauscht werden.
Der Speicher bestehend aus 30 PIN SIMM kann meist mit Simm-Konvertern verwendet werden, da die neuen Hauptplatinen 72- polige PS2 SIMM verwenden.
Denken Sie beim Speicherausbau oder wechseln daran, dass man nie genug Arbeitsspeicher haben kann. 2x16 MB sind immer 4x 8MB vorzuziehen. Der Speicherausbau erfordert jedoch zusätzliche Überlegungen, weil moderne Prozessoren RAM mit mindestens 60ms erfordern, oder sogar DRAM. Ein Mischen mit langsamerem RAM ist nicht möglich. Im Hinblick auf die Zukunft ist daher eine Erweiterung mit langsamem RAM nicht anzuraten.
Weiterverwendung. (geschrieben 1997)
Für einen Anfänger- oder Spiele Computer, aber auch als Computer Fax (Server), ist ein 386 oder 486 Rechner noch immer zu verwenden. Dies ist oft einem Umbau vorzuziehen.
Neuerdings werden auch ganz andere Anwendungen, wie Mixer oder vorgeschaltetem
Sicherheitsserver empfohlen.
Umbau eines 486 Rechners auf Pentium.
(geschrieben 1997)
Dieser ist natürlich relativ unproblematisch, da die meisten Bauteile verwendet werden können. Aber auch hier sind Überlegungen angebracht.
Ist ein Umbau des Prozessors auf DX4 100 , 120, möglich und ev. auch eine Speichererweiterung. Für das Übergehen von 5 Volt auf 3,x Volt gibt es Adapter.
Man kann so, sicher mit einem Pentium75 annähernd gleichziehen und den Übergang noch etwas herausschieben und kommt mit einer geringen Änderung aus. Die neuen Upgrade Prozessoren sind auch eine Überlegung wert. Soll es aber Pentium sein, so ist eine neue Hauptplatine mit Sockel 7 nicht zu vermeiden.
Umbau eines Pentium Rechners auf Pentium II
Hier ist wegen der Prozessor Fassung in jedem Fall eine neue Hauptplatine erforderlich. Der Speicher
muss mindestens PS/2 60n/s möglichst EDO sein. Alle PCI Karten können ohne Probleme weiter verwendet werden, meist auch ISA- Karten. Man sollte jedoch bedenken, um so schneller der Rechner wird, um so eher bereiten "alte" ISA-Karten und 16-Bit oder gar
DOS-Programme Probleme. Der neue Ami K6 oder die neuen Crix Prozessoren stellen eine echte, preisgünstige Alternative dar.
Umbau eines Pentium Sockel 7 Rechners auf Intel Pentium II , Celeron oder AMD Athlon. (geschrieben 1998)
in diesem Fall gibt es eigentlich nur 2 Alternativen den Rechner mit Sockel 7 Prozessoren, die es zum Beispiel von AMD gibt, dabei muss geprüft werden ob das Board für 100MHZ Bus takt ausgelegt ist. Ist es dies nicht so ist die zweite Alternative vorzuziehen. Außerdem muss Speicher von mindestens 60ns Vorhanden sein. Wahrscheinlich ist jedoch neuer Speicher notwendig Die zweite Alternative ist der Rechner Neukauf. Ein Umbau rentiert ich meist finanziell nicht, ist er auch anderen Gründen erwünscht so beginnt es meist mit neuem Gehäuse und Hauptplatine, da wahrscheinlich kein ATX Gehäuse mit USB usw.
vorhanden ist. Aber auch bei den Karten kann man leicht erleben, das die älteren Karten nicht für den höheren Bustakt und Geschwindigkeit vorgesehen sind. Die ISA- Karten finden nicht mehr genügend Slots usw. Alles dies spricht eher für einen
Neukauf und Verwendung des Rechners als 2. Computer.
Umbau eines modernen Pentium oder Athlon Rechners. (geschrieben Anfang 2000)
Was moderne Rechner unterscheidet ist im Wesentlichen der Sockel, das BIOS und der Prozessor, aber auch die Art des Hauptspeichers spielt eine
Rolle. Trotzt der Adapter spielt die Art des Sockels die größte Rolle. Es gibt heute folgende Varianten:
Sockel 7. Dieser von Intel für den Pentium geschaffene Sockel ist nur auf 66 MHz externer Takt ausgelegt und Versorgungsspannung 2,8 und 3.5 Volt.
Damit sind einem Ausbau enge Grenzen gesetzt und ein Hauptplatinenwechselunbedingt anzuraten.
Super Sockel 7. Dieser von AMD eingeführte Sockel ist auf bis zu 100 MHz externer Takt und 2.0 bis 3.5 Volt Er ist aber auf den K6-2 und K6-2+
beschränkt und damit wohl auf maximal 533 MHz.
Slot I. Dieser von Intel mit dem Pentium II eingeführte Slot verkraftet heute noch die schnellsten Intel-Prozessoren bis 800 MHz, allerdings muss das
Mainbord den externen Takt von 133 MHz unterstützen, dann sind lt. Intels Zusagen auch die kommenden 1 GHz Prozessoren möglich. Adapter ermöglichen die
Verwendung der Celeron- Prozessoren..
FC-PGA-370. Ist der nicht kompatible Nachfolger des Sockel 7, Er unterstützt 66,100 und 133 MHz externen Takt, und 1,65 Volt. Nach den Ankündigungen auch
der anderen Hersteller wie Via und Rise, jedoch nicht AMD wird er sehr zukunftssicher sein.
Slot A diese AMD Entwicklung hat ein andere Bus-Protokoll und ist daher nur für den AMD Athlon und Alpha-CPUs geeignet, dort aber auch für die kommenden 1 GHz Versionen.
Sockel A von AMD mit 462 Pins ist für AMD Version 800 MHz bis 1 GHz vorgesehen.
Sockel B ist von AMD für Server und Muliprozessor Installationen mit 1 bis 2 MByte großem Cache angekündigt
Sockel 370 S ist von Intel für Pentium III mit 18 KB L2 Cache angekündigt und eine Spezialität bleiben.
Ferner sind Sockel 423, Sockel 603 und Slot M für das Dritte Quartal 2000 angekündigt. Da nicht alles angekündigte auch erscheint,
bleibt dies abzuwarten.
Will man einen Update fähigen Rechner kaufen, so bietet sich der Slot I mit einer Bios Update fähigen Hauptplatine mit 133 MHz externen Takt als sicherte
Lösung an, die mit Adaptern angepasst werden kann. Es ist anzunehmen, dass sich die Zahl der Adapter noch erhöht, da sowohl die Anzahl der Anschlüsse, als
auch der Platz reicht.
Umbau eines modernen Rechners mit Intel- oder AMD-Prozessor. (geschrieben Ende 2005)
Heute ist neben dem Sockel auch der Chipsatz auf der Hauptplatine ausschlaggebend dafür in wieweit der Rechner umgebaut werden kann. Die Vielfalt
der Sockel ist größer geworden und Hersteller spezifisch. Der Beste Rat der gegeben werden kann ist das meist englische Handbüchlein der Hauptplatine zu
verwenden und dort nachzusehen in wie weit ein Prozessor-Update und ein Speicher- Update möglich ist.
Steht dieses nicht zur Verfügung so wird empfohlen ein Programm wie Everest:
http://www.lavalys.hu/products/download.php?pid=1&lang=en
um festzustellen welche Hauptplatine, Prozessor und Speicher im Rechner vorhanden ist. Bei Hersteller der Hauptplatine dessen Internetadresse man hier
findet: http://www.heise.de/ct/treiber/ Dort kann man meistens eine
Hauptplatinen- Handbuch als PDF-Datei laden und die notwendigen Angaben ermitteln. Es wäre auch nicht verkehrt mit den von Everest ermittelten
Angaben zu einem guten Fachhändler zu gehen und sich dort beraten zu lassen in weit man den Rechner umbauen kann.
Ausbau anstatt Umbau. (geschrieben 1988)
Speichererweiterung, bessere Graphikkarte, Einbau eines CD-ROM Laufwerkes, der Möglichkeiten gibt es viele um die Rechnerleistung zu steigern.
Aber auch hier ist angeraten etwas Nachzudenken.
Sicher ist, dass der PCI-Bus sich durchsetzt und ab 1999 Rechner nur noch PCI-Slots enthalten, dass neue größere EIDE Festplatten angeboten werden, die auch in der Leistung
mit SCSI gleichziehen, dass aber auch eine Menge für SCSI sprich,
dass heute 15" Monitore Standard sind und 17" und 19" stark im kommen sind,
dass Modems mindestens 33.600, eigentlich schon 5.6KB mit V.90, können sollen und man UART 16500 Chips auf den Schnittstellenkarten dazu braucht,
dass parallele Schnittstellen bidirektional sein sollen,.
dass ATX-Gehäuse und USB Anschlüsse immer mehr Bedeutung erlangen.
Das sollte man berücksichtigen bevor man für den "alten" Rechner etwas kauft, was später bei einem Umbau nicht weiterzuverwenden ist.
ATX und AT Rechner. (geschrieben Januar 2001)
Wenn Sie heute eine Hauptplatine oder ein Gehäuse ohne besondere Angaben kaufen, so ist es ATX, das heißt es hat ein anderes Netzteil,
eine andere Verbindung vom Netzteil zur Hauptplatine und andere Verbindungen von Gehäuse zur Hauptplatine und andere Ausgänge zu den Schnittstellen. AT Gehäuse bekommt man sehr schwer und AT Hauptplatinen
werden seltener. Das heißt einen AT Rechner wirklich umbauen ist einen neuen Rechner zu bauen, denn die alten Karten sind auch meist den höheren
Busgeschwindigkeiten nicht gewachsen. Von Versuchen AT Rechner durch Einbau eines neuen Netzteiles für ATX Hauptplatinen geeignet zu machen, muss unbedingt
abgeraten werden, da dies wegen fehlender Gehäuseanschlüsse immer sehr unvollkommen bleibt.
Umbau Überlegungen 2002. geschrieben im Mai 2002).
Wenn Sie heute sie den Umbau überlegen, geht wahrscheinlich die Überlegung vom Prozessor aus, denn dieser bestimmt nicht nur den Sockel A (Duron , Athlon)
FC-PGA, 378 (Celeron, Pentium 3), 478 (Pentium 4) sondern auch die für Leistung und RAM bestimmenden Bus-Geschwindigkeit, daran schließt sich die Wahl
des Mainboard und des für die Gesamtleistung entscheidenden Chipsatz an. Dann entscheidet das Alter der Karten in wie weit diese weiterverwendet werden
können. Ein Teilumbau durch schnelleren Prozessor oder bessere Grafikkarte, mehr RAM ist dagegen meist unproblematisch. Beim Kauf von
"billig" Rechnern bekommt Bedeutung, wie weit sich die auf dem Mainboard vorhandene Peripherie wie Grafik, Sound und Netzwerk wirksam
deaktivieren lässt.
Zur Zeit kommen Hautplatinen, die USB 2 oder USB 2 und Firewire unterstützen auf den Markt und sind auch eine Update-Überlegung wert.
Umbau Überlegungen 2004 (geschrieben im Juni 2004)
Nach dem mit den 2002 eingeführten Sockel und DDR RAM, USB2 und AGP2 4x/8X ein gewisse Ruhe eingetreten war kündigen sich wieder erhebliche Änderungen an,
der PCi Bus wird durch PCI Express ersetz, was auch Einfluss auf AGP hat. Neue Sockel und erste Mainbords damit von AM und Intel, 64 Bit Prozessoren
werden auch bei den Karten Veränderungen bringen und neuer schnellerer Speicher steht vor der Tür. Da wird alles die PC Landschaft noch in diesem Jahr verändern.
Umbau Überlegungen 2006 (geschrieben im
Sommer 2006)
Die Entwicklung ist weiter gegangen und nun stehen 64 bit und Microsoft Vista
vor der Tür. Sockel haben sich immer schneller verändert und ich liste einfach
mal auf was bis Ende 2006/Annfang 2007 aktuell sein wird. Zwei Kern-
Prozessoren, die AMD und Intel zum Standard machen wollen, 1 GB Speicher wird
empfohlen und die neuen schnelleren RAM werden Standard sein, neue Mainboards
habe überwiegen S-ATA Festplatten Anschlüsse und die noch vorhandenen 2 IDE
Anschlüsse werden für CD und CD-ROM- Laufwerke benötigt werden. Bei Grafikarten
ist PCI-Express- Anschluss Standard. Ob die neuen Gehäuse-Standards BTX
und CTX sich durchsetzen ist nicht abzusehen, es gibt jedoch bereits Gehäuse für
ATX mit optionalem BTX Umbausatz.
Die Prozessor-Schnäppchen der auslaufenden Modelle könnten zu günstige Umbau
Alternativen führen. Ein Zukunftssicherer PC wird mehr oder weniger zu einem total Umbau
erfordern und es ist sicher dabei zu empfehlen etwas abzuwarten.
Lohnt sich der Umbau? (geschrieben im 1997)
Bei einem 386/486 Rechner mit VGA-Karte , AT-Platte und SIMM-Speicher in jedem Fall, um so weiter der Rechner vom heutigen Standard abweicht,
um so weniger lohnt sich ein Umbau. Wenn sich eine Verwendung des alten Rechner als Spiele Computer für die Kinder anbietet, so ist er meist nicht zu empfehlen.
Er kann nur dann eine Alternative zu einen neuen Computer sein, wenn aus finanziellen Gründen ein langsamer, schrittweise Übergang gewünscht wird.
Lohnt sich der Umbau ? (geschrieben im Juni 2004)
Es ist ernsthaft zu überlegen, was mit dem Umbau erreicht werden soll. In vielen Fällen wird so weit die Hauptplatine dies unterstützt ein schneller Prozessor
oder/ und schnellerer Speicher bzw. mehr Speicher ebenso eine besserer Grafikkarte schon das bringen was erreicht werden soll. Unter Umständen kann
durch eine neue Hauptplatine mit Weiterverwendung des Prozessors und des Speichers ein Schrittweiser Ausbau eingeleitet werden.
Immer mehr gewinnt die Betrachtung der Gesamtausstattung an Bedeutung. Erst eine optimale Abstimmung aller Komponenten einschließlich der Festplatten ist
das Wesentliche. An großen Tendenzen ist zu beobachten, dass Disketten-Laufwerke langsam verschwinden und von CD-ROM/DVD Brenner abgelöst
werden. Der Gesamt-Kühlung kommt immer größere Bedeutung zu. Der Einbau von weiteren Festplatten kann zum Beispiel der Wärmehaushalt ändern und dabei
ist auch zu beachten, dass das Netzteil eventuell überfordert ist.
Lohnt sich der Umbau? (geschrieben Ende 2005)
Eine Reihe Erweiterungs- Möglichkeiten haben sich durch die USB-Schnittstelle ergeben, die man nicht übersehen sollte. Voraussetzung wird in den meisten
Fällen ein USB2 Adapter mit eigener Stromversorgung sein, dessen Netzteil möglichst stark sein sollte. Achten Sie auch auf USB2 geeignete Kabel. Sind
diese Voraussetzungen erfüllt, so können Sie nahezu beliebig große und viele Festplatten leicht ergänzen, auch externe DVD und CD Brenner oder Laufwerke
lassen sich auf diesem Wege anschließen wie auch natürlich Scanner, Drucker und andere Geräte. Da diese externen meist nicht gekühlt werden ist auf
eine möglicht freie Aufstellung zu achten, damit die Wärme von der Oberfläche abziehen kann.
Obwohl schon länger über BTX- und CTX-Gehäuse gesprochen wird, herrscht heute noch das ATX-Gehäuse vor. Bei den Grafikkarten ist der jedoch ein Wechsel
im Gange der AGP-Anschluss auf der Hauptplatine wird durch den PCI-Express Anschluss ersetzt, Heutigen Tags bieten die Hersteller noch Grafikkarten für
beide Anschlüsse an. Da wird sich aber im kommenden Jahr ändern. Durch den Einbau einer Leistungsfähigen Grafikkarte mit genügend Speicher kann die
Rechnerleistung insbesondere bei Spielen und Grafik-Arbeiten erhöht werden.
Aber trotzdem eine Sockel-Übersicht:
AMD Sockel A für Sempron 2200- bis 3000 und Athlon
XP 2700+ bis 3000+, Sockel 754 für Sempron 2600+ bis Sempron 3100
und für Athlon 64 2800+ bis 3400+, Sockel 939 für Athlon 64 3000-
bis 4000+ uns FX-55.
Sockel A: Alter Standard, Sockel 754: 64bit günstig, Sockel 939: Flexibel,
Sockel 940: für Server.
Neu in 2006 sind Sockel A2 für Zweikern 64 bit Prozessoren und
Sockel F für Server.
Intel: Sockel mPGA 497m für Celeron M
330 bis M 370 und Pentium M 705 bis 770 und Pentium Extreme Edition, Sockel
MPGA 478 für Celeron 2.4 GHz bis 2.8 GHz und Celeron D 315 bis D 345, und
Pentium 518 und Pentium 4 2,4 GHz bis 3 GHz und Pentium Extreme Edition,
Sockel LGA 775 für Celeron D 315 bis 345 und Pentium 520J bis 570J und
Pentium 630 bis 660 und Pentium Extreme Edition
Sockel 478: Alter Standard, Sockel 775: Neuer Standard Sockel 479: für
Mobile Rechner
Sockel-Übersicht und Detail: http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:CPU-Sockel
Lohnt sich der Umbau? (geschrieben Mitte 2006)
In stärkerem Maße als bisher ist eine Erweiterung über USB 2 zu beachten.
Festplatten aller Art können in USB Gehäuse eingebaut werden und es gibt fertige
USB Festplatten die auch mit zusätzlichem Fire-Wire Anschluss geliefert werden.
Neben USB Tastaturen Mäuse, Duckern und Scannern gibt es USB Soundkarten und
TV-Beräte mit USB-Anschluss.
Den Rechner um Funktionen erweitern:
USB 2 nachrüsten: Um das wesentlich schnellere USB 2
nachzurüsten können, wenn ein freier Slot vorhanden ist eine PCI-Karte nach
rüsten die um die 20 Euro kostet und mehrere USB2 Anschlüsse ermöglicht. Für
Windows XP ist mindestens das Service Pack 1 notwendig für die früheren Windows
werden mist Treiber mit den Karten geliefert,
FireWire nachrüsten. Auch hier für gibt es PCI-Karten, die um 25 Euro
kosten und mehrere FireWire Anschlüsse zur Verfügung stellen.
Fernsehkarten nachrüsten: Hier für gibt es PCI-Karten und falls kein
Anschluss mehr frei ist USB-Geräte. Die Auswahl muss nach der Empfangsart
erfolgen: Ob Antenne, Kabel oder Satellitenschüssel, digital oder analog und ob
bezahlt Fernsehen wie Premiere empfangen werden soll, bestimmt die Karte die je
nach Ausführung 60 bis 200 Euro kosten. In jedem Falle muss eine
Antennenverbindung hergestellt werden, bei der zu Beachten ist, dass die
Antennenleistung mindestens so gut, möglichst jedoch besser als für das TV-
Gerät ist. Eine Verbindung zur Soundkarte oder Chip ist ebenfalls notwendig.
Schließlich ist zu berücksichtigen, dass Sie wahrscheinlich durch de Umbau nicht viel sparen, aber auf der anderen Seite um eine Erfahrung reicher werden, die Sie hinterher bestimmt nicht missen wollen. Sie lernen Ihren Computer richtig kennen. Auch der Umwelt helfen Sie, denn sie vermeiden Computer Sondermüll.
Hilfe bei Problemen:
An- Aus Schalten: soll der Rechner ausgeschaltet werden oder anbleiben?
Bios: Rechner Setup und Bios Einstellungen. Wie vorgehen, was ändern ?
Computer Einführung: Fridolin, ein Buch. Eine unterhaltsame Einführung in die PC-Anwendung.
Computer Grundausstattung: Was man für den Computer an sonstigen Programmen unbedingt braucht.
Computer Notfall: Probleme beseitigen und Problemen vorbeugen, mit vielen nützlichen Tabellen.
Computer Sicherheit: Viren, Firewall, Dialer und andere Sicherheits-Informationen.
Computer Umbau: Wie erweitert man einen PC und
Wann lohnt sich ein Umbau.
Datensicherung:Möglichkeiten, Vorgehensweisen, Datenträger behandeln, Daten retten.
Dateiendungen. Was sie bedeuten und kann man sie löschen.
Festplatten: Wie baut man eine weitere Festplatte ein,
Festplatten richtig verwalten,
SCSI einrichten und verwalten,
Raid für IDE Festplatten verwenden
Win95/98 Plug- and- Play: wie es funktioniert und wie man Probleme vermeidet.
Professioneller Service: regional gegliedertes Verzeichnis der PC-Hilfeleister.
Win95/98/ME/2000/XP Ressourcen Wie verwalten, ändern und sichern. Hilfreiche Programme.
Win95/98 Tipps zahlreiche Tipps zur Anwendung und Installation.
Windows ME Einführung in Installation und Anwendung für Anwender mit Windows-Kenntnissen
Windows 2000. Einführung in Installation und Anwendung für Anwender mit Windows-Kenntnissen.
Windows XP installieren und Anwenden
Windows Starten und Beenden. Probleme lösen, die dabei auftreten.
Windows Probleme beseitigen. Insbesondere den schweren Ausnahmefehler.
Internet Informationen: Wissenswertes über das Internet und den Zugang in das Internet.
Hilfe finden Sie aber auch in den Foren auf meiner Homepage.
Dieses Manuskript wird bei neuen Erfahrungen ergänzt
© 1997,1998, 1999, 2000, 2001,2002,2003,2004,2005 Walter Scheffel. Die Weitergabe und Vervielfältigung darf nur vollständig ohne Änderungen und Ergänzungen erfolgen. Die Veröffentlichung im Internet , auf CD-ROM , in Mailboxen oder Foren und natürlich in Druck-Medien, bedarf es meiner ausdrücklichen, schriftlichen Genehmigung im Einzelfall, die jedoch meist erteilt wird. Also bitte fragen.
Über Anregungen für die Ergänzung und Verbesserung freue ich mich, und danke allen, die es bereits getan haben.
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